Der neue Quartierplatz vor dem Roten Haus. (Visualisierung: PD)

Neue Stadt, altes Bijou

Auf dem EWL-Areal in Luzern entsteht ein neues Stück Stadt. Die Baufirmen Halter und Eberli überzeugten die Jury der Gesamtleistungsstudie, berichtet die «Luzerner Zeitung».

Rund um den Quartierplatz und das Rote Haus, wo Kultur und Kulinarik Einzug halten sollen, setzt das Siegerprojekt drei grosse Gebäudekomplexe: ein Wohngebäude mit 72 Wohnungen der Allgemeinen Baugenossenschaft, ein Gewerbebau mit Sheddach und ein Bürogebäude. Die drei Häuser nach Plänen der Architekturbüros E2A und Masswerk unterscheiden sich in der Form, Silhouette und Materialisierung zwar – trotzdem sieht man, dass sie zusammengehören, so die «Luzerner Zeitung». «Diese gute Balance zwischen Differenziertheit und doch zur Familie gehörend, gab mit den Ausschlag für das Siegerprojekt», sagt Mike Guyer, Jurypräsident des Beratungsgremiums, gegenüber der Zeitung.

Ausstellung zur Gesamtleistungsstudie: bis 13. Juli, Industriestrasse 6, Luzern


In einer ersten Version haben wir die für die Projekte verantwortlichen Architekturbüros nicht erwähnt. Nach dem Hinweis der Kommentatoren haben wir dies ergänzt. Die Redaktion.

 

Weitere Meldungen:

– Wer in Winterthur ein Baugesuch einreichte, wartete zuletzt ungewöhnlich lange auf die Bewilligung. Die überlastete Baupolizei sieht aber Licht am Ende des Tunnels, schreibt der «Landbote».

– «Der Mittelstand kann sich kein Haus mehr leisten», titelt die «NZZ». Die hohen Immobilienpreise und die restriktive Hypothekenvergabe haben Eigenheime in vielen Regionen unbezahlbar gemacht.

 

Kommentare

Felix Yaparsidi 03.07.2019 13:25
Gib es einen Grund, warum die Namen der Architekturbüros nicht genannt werden? Nur so Interessehalber...
Manuel 03.07.2019 15:21
Ja, es gibt einen Grund: es geht nicht um Architektur, es geht um Geld!
Felix 04.07.2019 10:24
naja... es ging eben um beides. Hat mich nur Wunder genommen, warum sowas sonst überhaupt in einem Architekturmedium berichtet werden sollte, wenn die Architekturkomponente unter den Tisch gefallen lassen wird. Sei's drum...
Manuel 04.07.2019 10:38
Die Architekten sind Masswerk und E2A!
Michaela Stolcova 04.07.2019 15:31
Natürlich kann man auf den zur Verfügung stehenden Link klicken und sich da durchlesen... oder kurz rausgooglen... Nichtsdestotrotz wäre eine kurze Erwähnung der Autoren (also der Architekten) wünschenswert und auch fair. Nicht nur wenn ein Architekturmedium berichtet, sondern auch wenn von einem "Siegerprojekt" und seinen Qualitäten die Rede ist.
Urs Honegger, Redaktion Hochparterre 04.07.2019 15:39
Danke für den Hinweis, liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren. Natürlich gehören die verantwortlichen Architekturbüros dazu. Wir haben sie jetzt ergänzt.
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