Zur Stadterweiterung Ost sagte das Basler Stimmvolk vor sechs Wochen Nein. Fotos: Diener & Diener Architekten

Neue Pläne für Basels Osten

Basel will nach dem Nein zur Standentwicklung Ost trotzdem im Osten bauen, meldet die «BaZ». «Wir können dieses Land nicht brachliegen lassen», sagt Regierungspräsident Guy Morin.

Basel Stadt will sechs Wochen nach dem Volks-Nein zur Standtrandentwicklung Ost trotzdem im Osten bauen, berichtet die «Basler Zeitung». «Wir können dieses Land nicht brachliegen lassen und auf die Überbauung verzichten», sagte Regierungspräsident Guy Morin am Mittwochabend an einem Investorengespräch. Sicher werde man nicht wieder dasselbe Projekt – ein Dutzend Wohntürme – vorlegen, sondern ein konsensfähigeres. Laut Morin ist Basel insbesondere wegen der Ausbaustrategie von Roche dringend auf mehr Wohnraum angewiesen. Neben der Planung im Osten arbeitet Stadtentwickler Thomas Kessler darum an einem Wohncluster rund um die Roche. «Die Stadt stösst jedoch bei Bauprojekten zunehmend auf Widerstand, sei es bei solchen auf der grünen Wiese oder bei der Verdichtung von Industriearealen», mahnt die «Basler Zeitung».

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– Eine Stiftung plant in Bonstetten für 11 Millionen Franken eine Kirche mit einer Wohn- und Büroüberbauung. Der Entwurf stammt von Ramser Schmid Architekten, meldet der «Tages-Anzeiger».

– «Von oben verordneter Naturschutz funktioniert nicht», sagt Martina Brennecke vom Amt für Raumplanung Zug im Gespräch mit der «NZZ». Die Bundesangestellten sollten öfters «aufs Feld».

– «Wohnen wie auf der Jacht»: Die «NZZ» bespricht die Ausstellung im Architekturforum Zürich über den Gestalter und Architekt Klaus Vogt, der 1938 in Winterthur geboren wurde.

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