Der Bider-Hangar im Bau 1928. Fotos: biderhangar.ch

Neue Lösung für den Bider-Hangar gesucht

Der denkmalgeschützte Holzbau auf dem Belpmoos ist nicht mehr erwünscht. Die «Basler Zeitung» berichtet. Ausserdem in der Presse: Sergison Bates im Museum und Europas grösste Pflanzenfassade.

Der nach dem Schweizer Flugpionier Oskar Bider benannte Flugzeughangar auf dem Belpmoos soll versetzt werden. Der Flughafen  Bern-Belp möchte den Platz neben dem Terminal anders verwenden. Die «Basler Zeitung» berichtet. Aber der Holzbau von 1928 ist gemäss dem kantonalen Bauinventar ein «einzigartiges, national bedeutungsvolles Beispiel seiner Konstruktionsart und  ein wichtiger Zeuge aus der Pionierzeit der schweizerischen Zivilluftfahrt» und deshalb denkmalgeschützt. Entsprechend darf er nicht abgerissen, sondern lediglich versetzt werden. Der Architekturhistoriker Christoph Schläppi  wünscht sich vom Flughafen, dass er den roten Hangar wieder instand stellt. Es sei einzigartig, dass eine Leichtbaukonstruktion eine so lange Lebensdauer habe. «Wir suchen nun nach einer neuen Lösung für den Bider-Hangar», meint der Flughafenchef. Ansonsten werde er bei der Denkmalpflege ein Abbruchgesuch stellen. Das würde heissen, dass der Hangar in seine hölzernen Einzelteile zerlegt und irgendwo eingelagert werden könnte, meint die «Basler Zeitung». Doch weil solchen Gesuchen nur stattgegeben wird, wenn bereits eine Bewilligung für den Wiederaufbau vorliegt, habe der Flughafen womöglich gar keine andere Wahl, als den Bider-Hangar zu renovieren.

Weitere Meldungen:

– «Die Architekten lieben mit Präzision das Gewöhnliche»: Die Ausstellung «The Practice of Architecture» im Museum im Bellpark in Kriens befasst sich mit dem Werk der Londoner und Zürcher Architekten Sergison Bates. Die «Luzerner Zeitung» berichtet.

– «Grün ist das neue Gold in der verdichteten Stadt»: Europas grösste Pflanzenfassade in Düsseldorf ist ein Öko-Statement – zumindest auf den ersten Blick. Die «NZZ» berichtet.

– «Warum sehen moderne Spas heute alle aus wie Sakralgebäude?»: Wellnessanlagen sehen heute aus wie Kirchen. Was das über die Bedeutung der modernen Körperkultur sagt, möchte das «NZZ Bellevue» wissen.

– «Churer Bevölkerung wird zu zwei Grossprojekten befragt»: In Chur geht es neben vielen nationalen und kantonalen Abstimmungen auch um den Kredit für die Schul- und Sportanlage Ringstrasse und den Kauf des Stadthallenareals. Die «Südostschweiz» berichtet.

– «Anwohner ärgern sich über Vorgehen beim Bau neuer Schrebergärten am Zürichberg»: Die Arbeiten begannen, ohne dass ein ordentliches Baugesuch vorlag, schreibt die «NZZ».

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