Nachkontrollierte Nachhaltigkeit

Die Kantone revidieren die energetischen Vorschriften für Gebäude. «Umstritten ist die Frage, ob Bauten angesichts der ambitionierten Energieziele neu regelmässig zu kontrollieren sind», schreibt die «NZZ».

Die Kantone revidieren die energetischen Vorschriften für Gebäude, meldet die «NZZ». In den nächsten Wochen diskutieren die Energiedirektoren über die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn), die weiterentwickelt werden. «Bei Neubauten wird etwas die Isolationswirkung um 15 Prozent erhöht», so die Zeitung. Auch bei den Sanierungen werden die Vorschriften akzentuiert. Umstritten ist laut der «NZZ» die Einführung regelmässiger energetischer Kontrollen von neuen und sanierten Bauten. Eine Nachkontrolle würde alle zwei Jahre prüfen, ob Heizungs-, Lüftungs- und Kühlanlagen effizient eingestellt sind. Der Schweizer Gewerbeverband ist skeptisch und weist auf den grossen administrativen Aufwand hin. Der SIA begrüsst eine Nachprüfung in den ersten zwei bis drei Betriebsjahren. «Im Übrigen gehen aber die Forderungen des SIA über die MuKEn hinaus», so die «NZZ». So plädiert der Verein dafür, die Abwärmenutzung zu prüfen oder die graue Energie zu berücksichtigen.

Weitere Meldungen:

– Das Einkaufszentrum Glatt behauptet sich seit Jahren als Nummer eins der Schweiz. Der «Tages-Anzeiger» hat nachgeschaut, wie das Shoppingcenter funktioniert.

– Die Metron AG gewinnt den Wettbewerb für die Erweiterung des Spitals Uster. Der siebenstöckige Neubau hat aussschliesslich Zimmer mit Blick in die Alpen, weiss die «NZZ».

– Eine Retrospektive im Stedelijk-Museum in Amsterdam präsentiert das Werk des Designers Marcel Wanders. Der Niederländer schöpft laut der «NZZ» opulent aus dem Reservoir der Geschichte.

– Der «Verein unser Stadtbild» kämpft gegen den geplanten Rheinuferweg in Basel. Die «Basler Zeitung» berichtet.

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