Zürich soll bis 2030 in bestehenden Reserven wachsen: zu 53% im Bestand (blau), zu 43% in Umstrukturierungsgebieten (rot) und zu 4% auf unüberbauten Grundstücken (gelb). Kritiker erwarten verschärfte Wohnungsnot. (Abbildung: Amt für Städtebau)

Nachfrageorientiert bauen

Mit einer konservierenden Haltung wird es Zürich schwerfallen, seine Verantwortung für eine nachhaltige Raumentwicklung nachzukommen, kritisiert die «NZZ» die Revision der stadtzürcher Bau- und Zonenordnung.

«Die neue Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich (BZO) legt eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Spannungsfeldern des modernen Städtebaus an den Tag: Attraktiv, durchmischt und gerecht soll Zürich sein. Am Ende der Argumentationskette stehen jedoch hauptsächlich neue Einschränkungen und Rückzonungen», schreiben David Belart und Niels Lehmann von Wüest & Partner. Ein angebotsorientiert gesteuertes Wachstum habe letztlich Rationierung, Ausgrenzung und weitere Preisanstiege auf dem Wohnungsmarkt zur Folge. «Die Stadt Zürich muss sich vielmehr der Nachfrage stellen, welche die Standortattraktivität einer «Global City» mit sich bringt», schliesst die «NZZ» ihre Analyse.

Weitere Meldungen:


– «Ein Kessel Buntes für die Eisenbahn»: Die «NZZ» berichtet über die komplexe Vorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur.

– «Dem Wachstum Grenzen setzen»: Der Kanton Zug spürt negative Folgen seiner Attraktivität und will die Siedlungsentwicklung in geordnete Bahnen lenken, schreibt die «NZZ».

– Noch sind die Hasen nicht verteilt, aber die «NZZ» weiss schon, wer in der Kategorie Landschaft gewinnt.

– Keine Wohnungen auf der Aebimatt: Auch wenn die SBB ihre Werkstätte hinter dem Hauptbahnhof Bern, werden sie das Gelände weiterhin brauchen. Der «Bund» berichtet.

– «Basel rockt die Kunstwelt»: In Miami wird die Art Basel und das neue Kunstmuseum von Herzog & de Meuron eröffnet. Die «Basler Zeitung» berichtet.

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