Der geplante Bau im St. Johann (links) Fotos: Filippo Bolognese

Museumsneubau entzweit den Basler Heimatschutz

Basel stimmt über den Neubau für das Naturhistorische Museum und das Staatsarchiv ab. Der Ex-Obmann des Heimatschutz hält das Projekt von EM2N für eine Mogelpackung. Die «Basler Zeitung» berichtet.

Robert Schiess, ehemaliger Obmann des Heimatschutzes Basel, ist genervt: «Der Museumsneubau ist eine Mogelpackung, weil er weitere Umbauten und Renovationen zwingend nach sich zieht, was im Abstimmungsbüchlein beim Antikenmuseum verschwiegen wird, und Antworten in eine ferne Zukunft verschoben werden», sagt er gegenüber der «Basler Zeitung». Er und zwei weitere Vorstandsmitglieder des Heimatschutzes seien ganz und gar nicht der Meinung, dass ein neues Gebäude für das Naturhistorische Museum und das Staatsarchiv gebaut werden soll. Der Heimatschutz hatte kürzlich in einer Medienmitteilung erklärt, dass der Verein den Neubau als Chance sieht. So könne das alte Museum an der Augustinergasse im Geiste seines Architekten Melchior Berri restauriert und saniert werden. Eine sorgfältige Renovation des Berri-Baus könne auch ohne Neubau geschehen, sagt dagegen Robert Schiess.

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– «Es braucht eine Bahnreform II»: Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, braucht der öffentliche Verkehr in der Schweiz aber Anpassungen in der Organisation, meint die «NZZ».

– Der Baudirektor des Kanton Zürich tritt ab: Seine Vorhaben ziehen sich oft hin, aber er hat Zürich besser vor Hochwasser gesichert, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Die Diskussion um den 24 Millionen Franken schweren Neubau der Churer Brambrüeschbahn ist in vollem Gange. Auch in der Redaktion der «Südostschweiz» scheiden sich die Geister.

– «Eine Stadt sucht Ruhe»: Der Verkehr hat in der Region Wil im letzten Jahr erneut zugenommen. Er verstopft die Strassen und verursacht viel Lärm. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

 

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