Auch das Atelier Oï entwirft für Louis Vuitton: Hängematte der Kollektion «Nomades». Fotos: www.asiatatler.com

Mode und Möbel

Modemarken drängen in die Welt der Möbel vor, schreibt die «NZZ» und ist skeptisch: «Ein gewagtes Unterfangen». Möbel seien langlebig, Mode folge den Trends. «Doch die Liaison kann gelingen.»

Modemarken drängen in die Welt der Möbel vor, schreibt die «NZZ» und ist skeptisch: «Ein gewagtes Unterfangen, denn Möbel und Mode passen nicht so recht zusammen.» Möbeldesigner seien an der Langlebigkeit ihrer Produkte interessiert, die Trends der Modeschöpfer überlebten kaum mehr als zwei Saisons. Wie es gelingen könne, zeige die Kollektion «Hermès La Maison», so die «NZZ». «Neben einer Reedition der eleganten Möbel des verstorbenen Hermès-Designers Jean-Michel Frank steuerten die italienischen Design-Grössen Enzo Mari und Antonio Citterio Möbel bei.» Dieses Jahr konnte die Firma den Architekten Shigeru Ban verpflichten. Auch andere Kollektionen lobt die «NZZ». Die Entwürfe Constance Guissets passten perfekt ins Portfolio von Salvatore Ferragamo. Auch Louis Vuitton wagt sich auf möbliertes Terrain. Für den französischen Luxuskonzern arbeitet unter anderen das Atelier Oï. «Das Westschweizer Designstudio entwarf neben einem geometrischen Lederhocker, dessen Fertigung das Know-how von Louis Vuittons Lederspezialisten forderte, eine wasserresistente Hängematte aus gefalteten Lederstreifen.»

Weitere Meldungen:


– Der «Bund» spricht zur Verleihung des Wakkerpreises an Köniz mit der Planungsvorsteherin Katrin Sedlmayer. «Wir sind nicht überall vorbildlich», räumt diese ein.

– Die steigenden Immobilienpreise nähren Ideen für kommunale Eingriffe in den Markt, schreibt die «NZZ». Der Bund will konzeptionelle Eckpunkte festlegen. Die Genossenschaften überlegen sich gar eine neue Eigentumsförderung.

– Walliser Gemeinden führen eine Zweitwohnungssteuer ein, meldet die «NZZ». Sie kann für den einzelnen Eigentümer mehrere tausend Franken im Jahr ausmachen.

– Die «NZZ» bespricht Architektur und Musikprogramm des neuen Theaters «Equilibre» in Freiburg. «Kühn und kühl», titelt die Zeitung.

– Der Kanton Waadt stellt einen Leitfaden für Solaranlagen in denkmalgeschützten Gebieten online, berichtet die «24 heures». Thermische Anlagen sollen künftig einfacher zu installieren sein.

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen