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Blick auf das 21,5 Hektaren grosse Entwicklungsgebiet Bahnhof Nord in Regensdorf.
Blick auf das 21,5 Hektaren grosse Entwicklungsgebiet Bahnhof Nord in Regensdorf.

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Mit der ‹Charette› zum Leuchtturmprojekt

Text: Urs Honegger / 14.03.2018 11:25

Foto: PD

Die Gemeinde Regensdorf plant das Entwicklungsgebiet Bahnhof Nord. Momentan brüten zwanzig Planungsteams mit einem experimentellen Verfahren Ideen für das Gretag-Areal aus. Die «NZZ» berichtet. Weil es ein Leuchtturmprojekt werden soll, habe der Entwickler Pensimo ein hierzulande noch kaum erprobtes Verfahren angestossen. «Das Experiment heisst Charette und bezeichnet einen gemeinschaftlichen Ansatz, dank dem anders als bei Wettbewerben oder Testplanungen die Städtebauer und Architekten idealerweise in einen Dialog treten, um gemeinsam den bestmöglichen Entwurf zu erarbeiten – und zwar am Ort des Geschehens», schreibt die «NZZ». Das Leitmotiv laute «Kein Architekturzoo», erwartet werden «überraschende Produkte und Experimente in kontrollierbarem Rahmen».

Im Artikel «Baukultur statt Braindrain» schreibt Marcel Bächtiger über das Charette-Verfahren. Hochparterre wird ausführlich über das Verfahren und seine Ergebnisse berichten.

Weitere Meldungen:


– Bei der Überbauung des Areals Weyermannshaus West in Bern soll ein Wohnquartier mit Gewerbefläche entstehen. «Doch die meisten bestehenden Unternehmen haben im neuen Konzept keinen Platz», schreibt der «Bund».

– Das Projekt für ein ‹Ecoquartier› im waadtländischen La Tour-de-Peilz wurde der Bevölkerung präsentiert bevor der Gemeinderat darüber abgestimmt hat. «24heures» berichtet.

– «Grosse Differenzen bei Bahnsubventionen»: Es gibt keinerlei Vorgaben, in welcher Bandbreite sich Abgeltungen für den öffentlichen Verkehr bewegen dürfen, schreibt die «NZZ».

– Geberit steckt in Deutschland im Baustau: Der Sanitärtechnikhersteller spürt den Handwerkermangel. Ein Bericht in der «NZZ».

«Baukultur statt Braindrain»: St. Gallen leistet sich eine neue Architekturschule. Längst geht es nicht mehr bloss um den Fachkräftemangel, sondern um lokale Baukultur und Identität.

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