Die Weko büsste die Baufirmen für unzulässige Preisabsprachen mit rund 11 Millionen Franken, meldet die «Südostschweiz». Fotos: Ricardo Gomez Angel on Unsplash

«Millionenbusse für Bündner Strassenbaukartell»

Die Weko büsste die Baufirmen für unzulässige Preisabsprachen mit rund 11 Millionen Franken, meldet die «Südostschweiz». Ausserdem in der Presse: Aufwertungen in Zürich und Basel.

Zwölf Strassenbauunternehmen in Nord- und Südbünden haben von 2004 bis 2010 die kantonalen und kommunalen Strassenbauprojekte untereinander aufteilten und gleichzeitig Offertpreise festlegten. Nun hat die Wettbewerbskommission (Weko) die zwei letzten von insgesamt zehn Untersuchungen abgeschlossen. Die Weko büsste die Unternehmen für diese unzulässigen Preisabsprachen mit rund 11 Millionen Franken. Bereits im Juni hatten sich Bündner Baufirmen mit dem Kanton über Vergleichszahlungen im Umfang von total fünf bis sechs Millionen Franken geeinigt. Die Weko-Entscheide können ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden. Die «Südostschweiz» informiert.

Weitere Meldungen:

– Die Stadt Zürich will eine Strasse im Kreis 3 kappen. Wo früher Blechlawinen durch Wohnstrassen fuhren, soll ein Quartierplatz entstehen, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– In Basel soll das Hochhaus von Miller & Maranta die Heuwaage aufwerten. Die ganze Strasse hinter den Steinen soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden, meldet die «BZ».

– In einer ersten Etappe in Bever ist der Inn bereits revitalisiert. Nun ist die Flusslandschaft entlang der 2. Etappe bis nach La Punt im Bau. Die «Südostschweiz» informiert.

– Die Verbände von Fussgängern, Velo- und Autofahrern halten Tretroller für nutzlos und auf dem Trottoir für gefährlich. Die Trotti-Verleiher verteidigen sich, berichtet die «NZZ».

 

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