Links ist das geplante Spitalgebäude zu sehen.

Metron gewinnt in Bülach

Das Spital Bülach plant einen Ersatzneubau und will 180 Millionen Franken investieren, schreibt die «NZZ».

Den Wettbewerb für den Ersatzuneubau hat das Generalplanerteam Metron Architektur gewonnen, schreibt die «NZZ». Das Siegerprojekt habe sowohl betrieblich als auch architektonisch überzeugt, sagte Jurypräsident Peter Ess. Das Backsteingebäude füge sich gut in das bestehende Ensemble ein. Es soll das alte «Brunnerstift» ersetzen, mit dem vor bald 120 Jahren alles begonnen hat: Das Geld für das damalige Krankenasyl hatte Sir John Brunner gespendet, ein Seifenfabrikant, der in England zu sagenhaftem Reichtum gekommen war und seiner Heimat etwas zurückgeben wollte. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Spital laufend erweitert. Nun steht der neuste Entwicklungsschritt an.

Weitere Meldungen:

Der «Tages-Anzeiger» nimmt Hochparterres Recherche zum ETH-Verfahren um Professor X auf und zitiert: «Das ist ein Schlag ins Gesicht der Frauen». Im Interview äussert sich Martha Thorne zum Thema.

– Die Neubaupläne für die Höhenklinik Wald stossen auf Widerspruch. Laut «NZZ» lehnen Verbände und Private lehnen den Standort für das neue Rehabilitationszentrum auf dem Faltigberg ab.

– Im von Herzog & de Meuron renovierten Basler Stadtcasino werden die Saalmieten fast verdoppelt – zum Teil über das Niveau des Luzerner KKL. «Klassische Gentrifizierung», schreibt die «BaZ».

– Schon vor 200 Jahren warnten Landschaftsschützer vor der Zersiedelung. Einer davon war der Engländer John Ruskin, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Nachdem Berlin jahrzehntelang Wohlfühloase war, stosse die deutsche Hauptstadt an die Grenzen des Verkraftbaren und die Wohnbaupolitik werde zum Illusionstheater, kommentiert Wolfgang Bok in der «NZZ».

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen