Das Modell des neuen RBS-Tiefbahnhofs. Fotos: Valérie Chételat

Metrolinie für Bern

Bern denkt über den Bau einer U-Bahn zum Inselspital und nach Köniz nach. Der «Bund» berichtet. Ausserdem in der Presse: Ideen für den Rosengarten und Stopp eines ETH-Baus.

«Eine Metrolinie soll den Süden des Grossraums Bern erschliessen», schreibt der «Bund» heute. Mit dem laufenden Bau eines neuen RBS-Tiefbahnhofs am westlichen Ende des Berner Hauptbahnhofs ergebe sich die Möglichkeit, die Bahnlinie ebenfalls unterirdisch nach Süden via Inselspital nach Köniz zu verlängern. Bis nach der Station Liebefeld würden Linie und Haltestellen unter dem Boden liegen. Zwar werde der neue RBS-Tiefbahnhof, der 2027 eröffnet wird, momentan als Kopfbahnhof und damit als Endstation gebaut. Er sei aber so konzipiert, dass eine Verlängerung der Strecke nach Süden möglich wäre. «Technisch möglich heisst aber noch lange nicht, dass dies auch umgesetzt wird», fügt die Zeitung hinzu. Der Nutzen wäre für das Inselspital wie auch für Köniz hoch, ebenso aber die Kosten von geschätzt einer Milliarde Franken.

Weitere Meldungen:

– «Neue Ideen für den Rosengarten»: Ein Jahr nach dem Nein zum Tunnel legt eine Gruppe einen Vorschlag vor. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «ETH streicht Grossprojekt»: Der Umbau der Zürcher Polyterrasse mit dem Mensa- und Mehrzweckgebäude werde aufgrund von Sparmassnahmen gestoppt, informiert die «NZZ».

– «Alpnacher Quarzsandstein soll helfen, Basels Einkaufsstrasse in eine Flaniermeile zu verwandeln.», schreibt die «Basler Zeitung». Am Dienstag haben Arbeiter die ersten Platten gelegt.

– «Hecken dürfen in die Höhe wachsen»: Im Zürcher Kantonsrat wird über Bauvorschriften am Seeufer verhandelt. Die «NZZ» berichtet.

– «Wieso glorifizieren alle die leeren Strassen?»: Wer Stille und die Abwesenheit von Hektik schätzt, sei in der Stadt fehl am Platz, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– «Wo Skilifte abgebaut werden, wird es oft emotional»: Zwei deutsche Wissenschaftler zeigen in einem Buch, was für ein Kulturgut uns da verloren gehe. Die «Berner Zeitung» berichtet.

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