Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung / Friederike Hollaender

Mehr Phantasie fürs Bauhaus

Drei neue Museen sollen den Aufbruchsgeist der Avantgarde verströmen. Stattdessen stellten sie den Mythos der visionären Architektur infrage, schreibt die «NZZ».

Drei neue Bauhaus-Museen bieten eine einzigartige Gelegenheit, Antworten auf diese Frage zu formulieren. Dank einer umtriebigen Kulturpolitik wurden zum Jubiläum an allen einstigen Standorten in Weimar, Dessau und Berlin nicht nur Ausstellungen, sondern Architektur als Ganzes projektiert. Doch die Ergebnisse sind bisher ernüchternd. Den Auftakt der Museumstrias macht Weimar, 1919 Gründungsort des Bauhauses, wo bereits eröffnet wurde. Im September soll das Museum in Dessau folgen. Derweil müssen die Besucher in Berlin nach einer ersten, fehlgeschlagenen Neubauplanung noch einige Jahre warten, ehe dort Erweiterung und Sanierung des Bauhaus-Archivs fertig werden. Die «NZZ» nimmt die drei Projekte unter die Lupe.

Weitere Meldungen:

– Das Tanzhaus Zürich verlor durch einen Brand seinen Hauptaufführungsraum. Mit dem Ersatzneubau gewinnt nun auch das Limmatufer, schreibt die «NZZ».

– Von einem «Wohncampus aus Holz auf dem Stadtsägeareal» berichtet das «St. Galler Tagblatt». Das Siegerprojekt «Klafter» stammt von Galli-Rudolf-Architekten.

– Im Dezember soll ein neuer ÖV-Hub in Fiesch eröffnen, meldet der «Walliser Bote»: Hinter dem 45-Millionen-Projekt stehen die Aletsch Bahnen, die Matterhorn Gotthard Bahn, PostAuto Wallis, die Gemeinde Fiesch sowie Architekt und Investor Hans Ritz.

– Das Areal beim Güterbahnhof ist eines der letzten grösseren Entwicklungsgebiete in der Stadt St. Gallen. Das temporäre Lattich-Quartier soll zu einem Brennpunkt der Kreativwirtschaft werden. Ein Augenschein auf der Brache in der «AZ».

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