Mehr Druck für günstige Wohnungen

In Gestaltungsplänen soll künftig ein Mindestanteil von günstigen Wohnungen fixiert werden können. Mit der Überweisung einer Motion hat der Zürcher Gemeinderat den Stadtrat beauftragt, diesen Grundsatz in der Bauordnung zu verankern. Die «NZZ» berichtet.

In Gestaltungsplänen soll künftig ein Mindestanteil von günstigen Wohnungen fixiert werden können. Mit der Überweisung einer Motion hat der Zürcher Gemeinderat den Stadtrat beauftragt, diesen Grundsatz in der Bauordnung zu verankern. Die «NZZ» berichtet. «Wer zum Mittel des Gestaltungsplans greift, um ein Gebiet neu zu überbauen, erhält oft einen Ausnützungsbonus gegenüber der regulären Bauordnung. Im Gegenzug muss er die Behörden stärker in die Planung einbeziehen, da er auf ihr Einverständnis angewiesen ist», schreibt die «NZZ». Bis heute seien dabei vor allem über städtebauliche und architektonische Fragen verhandelt worden, allenfalls über die Nutzung von Gebäuden. «Doch nun will sich die Stadt auch Einfluss auf die Preisgestaltung von Mietobjekten sichern», schreibt die «NZZ».

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