Für die Region um Bern soll es gleich drei Plusenergie-Quartiere geben, berichtet «Der Bund».

«Leuchttürme, die Solarstrom liefern»

Sie sollen die ersten «Leuchttürme» der Hauptstadtregion werden: Für die Region um Bern soll es gleich drei Plusenergie-Quartiere geben, berichtet «Der Bund».

Die Hauptstadtregion ist ein Zusammenschluss der fünf Kantone Bern, Freiburg, Neuenburg, Solothurn und Wallis. Für das Ziel, sich mit den Wirtschaftszentren auf Augenhöhe zu bewegen, fehle es aber an Leuchtturmprojekten, schreibt «Der Bund». Diese sollen nun auch kommen und zwar in Form dreier Plusenergie-Quartiere in Köniz, Ittigen und Schwarzenburg. Plusenergiehäuser sind an sich keine Neuheit. Doch ein Plusenergie-Quartier sei mehr als eine Ansammlung von Einfamilienhäuser mit Solarzellen auf dem Dach. Für Eigentümer und Planer liege der Vorteil in der Flexibilität. So müssen alte Bauten im Quartier nicht unbedingt top saniert werden. «Ihre energetischen Defizite können kompensiert werden durch den Überschuss an erneuerbarer Energie, die an speziell günstigen Lagen produziert wird. Denn für das Quartier zählt die Gesamtbilanz, nicht das einzelne Haus».

Weiter Meldungen:

– Braucht es auf dem Zürcher Hardturmareal zwei 137-Meter-Hochhäuser? Diese Frage prägt den Abstimmungskampf um das Projekt Ensemble. Auch unter Experten gehen die Meinungen auseinander, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– «Vierspuriger Autobahnring für Basel»: Der Bund rechnet mit einer Zunahme des Autoverkehrs in der Region um 20 Prozent. Darum soll Basel eine Ring-Autobahn im Rang einer Nationalstrasse erhalten. Die «Basler Zeitung» informiert.

– «Jeder zweite in Biel für Westast-Alternativprojekt»: In Biel scheint der Alternativvorschlag zum offiziellen Autobahn-Umfahrungsprojekt bei der Bevölkerung Anklang zu finden, informiert «Der Bund».

– Die Front gegen neue Windanlagen wächst. Nun streichen selbst Glarus und Appenzell Innerrhoden Projekte. Es herrscht Ausbauflaute, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Bis im Jahr 2025 will der bolivianische Präsident Evo Morales die Eisenbahnlinie quer durch die Anden fertiggestellt haben. An der Konzeption der transkontinentalen Eisenbahn ist eine Schweizer Firma ganz vorne mit dabei, berichtet die «NZZ».

– «Noch mehr Schnee von gestern»: Die grösste Schneefarm der Schweiz befindet sich im Davoser Flüelatal. Nun sind Überlegungen für eine zweite Anlage im Talboden im Gang. Die «Südostschweiz» berichtet.

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