Das Labitzke-Areal im besetzten Zustand Mitte 2014. Fotos: Peter Joost

Labitzke-Bauprojekt bewilligt

105'000 Franken kostet die Mobimo der gestern versandte Bauentscheid des Zürcher Stadtrats. Im günstigsten Fall möchte die Immobilienfirma ab Ende Jahr 281 Wohnungen nach den Plänen von Gigon Guyer Architekten erstellen.

Auf dem ehemals besetzten Areal der Farbfabrik Labitzke möchte die Immobilienfirma Mobimo 281 Wohnungen erstellen. Im günstigsten Fall möchte sie Ende Jahr mit dem Bau des Projekts von Gigon Guyer Architekten beginnen. Im ‹Tages-Anzeiger› hofft sie, dass während der dreissigtägigen Einsprachefrist keine Rekurse eingehen. Diese läuft nun, denn gestern versandte der Zürcher Stadtrat den positiven Bauentscheid. Darin lobt der Stadtrat «die sorgfältige Verteilung der grossen Baumasse» in sechs Volumen und zwei Hochhäusern von 47 und 64 Metern Höhe, welche dank Staffelung vielfältige Aussenräume freispielten. Weil das Areal letzten August nach dreijähriger Besetzung geräumt wurde, sind die Gebühren hoch, die Mobimo für den Bauentscheid berappen muss: 105'000 Franken.

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– «Die Bilder sprechen für sich: Der marktorientierte Pragmatismus hat über das kulturelle Vermächtnis triumphiert», meint die ‹NZZ› nach dem Besuch einer Ausstellung zu alten Kinopalästen im Deutschen Filmmuseum.

– «Meine Räume entstehen im Kopf», beschreibt Bettina Meyer ihre Arbeit als Ausstattungsleiterin am Schauspielhaus Zürich in der ‹NZZ›.

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http://www.hochparterre.ch/nachrichten/architektur/blog/post/detail/gratis-wohnen-und-arbeiten/1396368689/

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