Mathildenhöhe Darmstadt. Fotos: Nikolaus Heiss

Kurorte werden Welterbe

Mit der Auszeichnung zum Welterbe würdigt die Unesco dieses Jahr die Kurorte Europas. «Zuonline.ch» berichtet. Ausserdem in der Presse: Basler Wohnhaus ersetzt Gewerbebau und mobile Brücken entlasten Verkehr.

Die Unesco zeichnete Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen zusammen mit acht anderen europäischen Kurorten als «Grosse Bäder Europas» mit der begehrten Auszeichnung aus. «Zuonline.ch» berichtet. «Im Antlitz der heute ausgezeichneten Kurstädte spiegelt sich Europa», sagte die Präsidentin der deutschen Unesco-Kommission, Maria Böhmer. Die Kur habe in Europa eine besondere Tradition: «Rund um Heilquellen entstanden Kurstädte mit einem eigenen städtebaulichen Typus», schreibt die Zeitung. Ihre Blüte erlebte die Bäderkultur zwischen 1700 und den 1930er Jahren. Die Heilkraft des Wassers wurde systematisch untersucht und angewandt, so dass es von England bis Rumänien rund 1500 grössere und kleinere Kurorte gab. Bekannte Architekten wurden verpflichtet, Kurhäuser, Kolonnaden, grosse Hotels, Villen und auch Sakralbauten zu entwerfen. Zu den elf Kurstädten, die den Titel erhielten, zählen auch Spa (Belgien), Vichy (Frankreich), Bath (Vereinigtes Königreich) sowie Karlsbad, Franzensbad und Marienbad aus der Tschechischen Republik.

Weitere Meldungen:

– «Vom Werkhof zum Wohnhof»: Ein neues Wohnhaus in Basel ersetzt bisherige Gewerbebauten. Es orientiere sich an traditionellen Nutzbauten in den Basler Quartierhöfen, sagt Architekt Daniel Blum gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

– «Baustelle dank mobiler Brücke überfahren»: Über die Bauarbeiterinnen hinweg und hinten wieder runterbrausen. Die «Basler Zeitung» berichtet von den neuen Schweizer Brücken.

– «Ich rate allen, zu kämpfen»: Roland Manser gehört zu den letzten Mietern des Schorenwegs in Basel. In der «Basler Zeitung» blickt er auf zweieinhalb Jahre Streit mit der Credit Suisse zurück und erklärt, weshalb er zum Schluss auf deren Angebot einging.

– «Schweizer Jungdesigner»: Beim Zürcher Unternehmen TBô wird nur entwickelt, was sich die männliche Kundschaft wünscht. Bisher nur in den USA, möchte die Firma jetzt in der Schweiz wachsen, schreibt die «Berner Zeitung».

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