Die Erweiterung des Zürcher Kunsthauses tangiere einen alten jüdischen Friedhof. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

Kunsthaus-Erweiterung tangiert jüdischen Friedhof

Jüdische Organisationen protestieren in New York und London: Die Erweiterung des Zürcher Kunsthauses tangiere einen alten jüdischen Friedhof. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

Über hundert Rabbis haben sich in New York vor dem Schweizer Generalkonsulat versammelt: Die Erweiterung des Zürcher Kunsthauses tangiere einen alten jüdischen Friedhof. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. «Die Demonstranten stören sich an den Plänen Zürichs für eine Erweiterung des Kunsthauses, weil auf dem Gelände ein Friedhof vermutet wird, der auf 1380 zurückdatiert wird.» Im Entscheid Zürichs für den Neubau werde darauf hingewiesen, dass beim Ausbau des Kunsthauses die vermutete jüdische Stätte mit grösstem Respekt behandelt werden müsse. Nach Absprache mit Vertretern der Stadt und regionalen jüdischen Kreisen sei eine respektvolle Umbettung betroffener Gebeine möglich, urteilte die Stadt. Doch dem widersprechen laut «Tages-Anzeiger» jüdischen Organisationen. Nach streng jüdischem Glauben sei keine Umbettung möglich.

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