Kulturlandinitiative umsetzen

Nach dem Ja zur Kulturlandinitiative im Kanton Zürich fallen 1000 von 30'000 Hektaren Siedlungsland weg, schreibt der «Tages-Anzeiger». «Eine Mehrheit des Kantonsrates versichert, sie akzeptiere die abgespeckte Grösse des Siedlungsgebietes.» Die Grünen bleiben misstrauisch.

«Zurzeit herrscht beträchtliche Unsicherheit darüber, was das Ja zur Kulturlandinitiative für den kantonalen Richtplan bedeutet», schreibt der «Tages-Anzeiger». Bis Ende Jahr will die Regierung aufzeigen, wie sie die Initiative umsetzen will. Bis dahin sind alle Einzonungen sisterit. Eine der Fragen ist, wie gross das Siedlungsgebiet sein soll. Nach dem Volksentscheid fallen 1000 von 30'000 Hektaren Siedlungsland weg, rechnet der «Tages-Anzeiger» vor. «Eine Mehrheit des Kantonsrates versichert, sie akzeptiere die abgespeckte Grösse des Siedlungsgebietes», so die Zeitung. «Das Siedlungsgebiet wieder auf 30'000 Hektaren zu vergrössern, wäre nicht im Sinne des Volkswillens» sagt Benno Scherrer der Grünliberalen. Auch die FTP «respektiert den Volksentscheid», so Präsident Beat Walti. Doch die Grünen bleiben misstrauisch. Baudirektor Markus Kägi will sich derweil noch nicht festlegen und zuerst das Gespräch mit den Initianten suchen.

Weitere Meldungen:


– Der ägyptische Investor Samih Sawiris erhält die Aktienmehrheit der Bergbahnen in Sedrun, meldet die «NZZ». Die Stimmbürger von Tujetsch haben einem Aktientausch mit 90 Prozent zugestimmt.

– Am Samstag ist in Zürich Albisrieden der Hardaupark eingeweiht worden. «Verschiedene Zonen geben dem Publikum die Möglichkeit, sich das weitläufige Areal je auf seine Art anzueignen», schreibt die «NZZ».

– Die «Basler Zeitung» sucht im Sommerrätsel den Vornamen eines Mitglieds des berühmtesten Basler Architekten-Duos. Hinweis: «Vom Doppelpack suchen wir denjenigen mit der polierten Glatze.»

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