Herzog & de Meuron erweitern die Tate Modern bis 2016 um einen pyramidenähnlichen Bau. Fotos: PD, © Hayes Davidson und Herzog & de Meuron

Kulturbauboom in London

Die Museumslandschaft in London erlebt derzeit einen eigentlichen Bauboom, weiss die «NZZ».

Die Museumslandschaft in London erlebt derzeit einen eigentlichen Bauboom, weiss die «NZZ». «Während die Kulturinstitute ausserhalb der Hauptstadt sparen müssen, wird in London kräftig investiert.» Fast ausnahmslos seien bekannte Architekten an den Bauvorhaben beteiligt, in deren Glanz sich die Stadt sonne. Herzog & de Meuron erweitern bis 2016 die Tate Modern mit einer sechzig Meter hohen Pyramide. Die Schwestergalerie, die Tate Britain, haben Caruso St John Architekten für 45 Millionen Pfund umgebaut. Noch in Bau ist die Erweiterung des Victoria and Albert Museums, welche die britische Architektin Amanda Levete plant. Das British Museum wiederum weihte Anfang Jahr eine neue 1100 Quadratmeter gross Ausstellungshalle nach Plänen von Richard Rogers ein. Und der Architekt John Pawson plant derzeit den Umbau des Commonwealth Institute, in den das Design Museum umziehen wird. Kostenpunkt: 80 Millionen Pfund. «Die alte Spielstätte des Design Museum am Themseufer wird dem Design verpflichtet bleiben», so die «NZZ». Die Architektin Zaha Hadid kaufte das Haus und will darin Architektur ausstellen und ihr Archiv einrichten.

Weitere Meldungen:


– Glasgow sprengt seine zu Symbolen der Armut verkommenen Hochhäuser des sozialen Wohnungsbaus. Sie werden durch kleinere Mietshäuser ersetzt. «Die Wohnungsnot bleibt dennoch gross», schreibt die «NZZ».

– Das Lycée Français baut beim Bahnhof Stettbach in Zürich einen Neubau für 1000 Schüler, berichtet die «NZZ». Das Projekt stammt von Züst, Gübeli und Gambetti Architekten und soll 2016 bezugsbereit sein.

– «Wenn die Flügel gegen Westen ziehen»: Die «NZZ» berichtet über den Umzug der Zürcher Hochschule der Künste ins Toni-Areal.

– «Schutz statt Aussiedlung», titelt die «Südostschweiz»: In Graubünden setzt man auf Schutzbauten, um Gebäude vor Naturgefahren zu bewahren.

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