Die Chancen stehen schlecht, dass Zürich bald ein echtes Fussballstadion erhält, schreibt die «NZZ» und macht eine «seltsamen Brachenromantik» dafür verantwortlich. Fotos: Nightnurse Images

«Kult um eine Brache»

Die Chancen stehen schlecht, dass Zürich bald ein echtes Fussballstadion erhält, schreibt die «NZZ» und macht eine «seltsamen Brachenromantik» dafür verantwortlich.




Dabei sah es am Anfang gar nicht schlecht aus, meint die «NZZ»: Mit dem «umsichtigen Projekt» der Stadt und des Bauunternehmens HRS schien «der Fluch, der auf dem Hardturm-Areal zu liegen scheint», endlich besiegt zu werden. «Doch mit der Zeit kamen auch bei diesem Versuch Zweifel auf, und einstige Unterstützer wandelten sich zu Gegnern. (...) Mit so vielen Gegnern wird es sehr schwierig werden, eine Volksabstimmung zu gewinnen», schreibt die «NZZ» und schliesst: «Jubeln sollten die Brachenromantiker und ihre Gehilfen aber nicht zu früh. Entsteht auf dem Hardturm-Areal bis 2035 kein Stadion, wird die Credit Suisse von ihrem Rückkaufrecht Gebrauch machen. Was sie dann mit dem Land anstellt, ist ihr überlassen. Eines ist sicher: Einen Freiraum ohne Kommerz» wird die Grossbank nicht anstreben.»

Weitere Meldungen:


– «Wohnen in der alten Fabrik»: In die Mauern der einstigen Spinnerei auf der Zürcher Manegg sind vierzig loftartige Wohnungen eingebaut worden. «NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten.

– Die rot-grünen Regierungsparteien der Stadt Bern äussern «überraschend deutliche Kritik» an einer neuen Tramlinie in die Länggasse. Der «Bund» berichtet.

– Der CO2-Ausstoss auf der Strasse ist immer noch deutlich höher als 1990: Der Verkehr bleibt ein Sorgenkind - trotz zuletzt leicht sinkenden Emissionen, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– «Auf Wiedersehen, White Cube»: Das Stapferhaus Lenzburg bekommt eine neue Architektur – ein Holzhaus mit schwarzem Anstrich. Die «NZZ» berichtet.

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