Kongresszentrum Zürich: Die Verhandlungen ums Geroldareal verzögern sich

Die Stadt Zürich und die Grundeigentümer des Geroldareals, auf dem ein neues Kongresszentrum entstehen soll, finden keine Einigung, berichtet der «Tages-Anzeiger» heute. «Der Haken ist das Geld. Die Preise in Zürich-West steigen und steigen, auch private Investoren zeigen Interesse an der letzten grossen Industriebrache», schreibt der «Tagi». Die Stadt sei aber nicht bereit einen Spekulationspreis zu bezahlen.

Das Hochbaudepartement hält die Verzögerung nicht für schwerwiegend. «Der Standort Geroldareal biete trotz allem die besten Aussichten auf eine relativ zügige Umsetzung. Bei der Kaserne steht der Denkmalschutz als Bollwerk im Weg, das Areal wurde dem Quartier versprochen. Den Carparkplatz verhinderten Baulinien für den Stadttunnel», heisst es weiter. Ob ein Kongresszentrum an der Geroldstrasse eine Mehrheit im Zürcher Gemeinderat finden würde, sei fraglich, meint der «Tages-Anzeiger». Der politische Widerstand gegen den Standort nehme zu.

Weitere Meldungen:

– Die «Vevey», Genferseeschiff aus der Belle Epoque, wird komplett renoviert. «24heures» berichtet über die Arbeiten.

– «Obwohl Hochhäuser eine tödliche Bedrohung für Vögel darstellen, gibt es keine zwingenden Schutzmassnahmen», schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Der Zürcher Stadtrat stellt sich gegen ein Ansinnen der Grünen, durch Umzonung Raum für städtische öffentliche Bauten zu schaffen. Die «NZZ» berichtet.

– «Während bald jede europäische Provinzstadt von einer Skyline träumt, revitalisieren Montreals Architekten ihre Stadt im Dialog mit dem Kontext», schreibt die «NZZ».

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