Möglicher Standort: Der Carparkplatz am Sihlquai.

Kongresszentrum durch Private?

2008 scheiterte das Moneo-Projekt, das als Public-Private-Partnerschaft aufgegleist war. Daraufhin nahm der Zürcher Stadtrat die Zügel in die Hand, kam aber kaum vom Fleck mit der Neuplanung. Jetzt ertönt der Ruf nach privaten Promotoren, schreibt die «NZZ».

2008 scheiterte das Moneo-Projekt für ein Kongresszentrum am See, das als Public-Private-Partnerschaft aufgegleist war, an der Urne. Daraufhin nahm der Zürcher Stadtrat die Zügel in die Hand, kam aber in den letzten Jahren kaum vom Fleck mit der Neuplanung. Jetzt ertönt der Ruf nach privaten Promotoren, schreibt die «NZZ». Damit die Mühlen der Politik überhaupt zu mahlen beginnen, müssten Zürichs Stadtrat und Parlament zuerst einmal wissen, was sie wollen, und kräftig dafür lobbyieren. Doch so weit ist man noch lange nicht. Nachdem der Stadtrat ein Jahr lang über das Gerold-Areal verhandelt hat, nimmt er sich nun nochmals bis zu den Sommerferien Zeit, um zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Dass sich die Planung derart in die Länge zieht, sorgt bei jenen, die sich seit Jahren für ein Kongresszentrum einsetzen, für Stirnrunzeln. Die ETH formuliert es diplomatisch: «Für die ETH Zürich wäre ein Kongresszentrum sehr wichtig, und wir bedauern es, dass auch nach mehreren Jahren Planung und der Prüfung verschiedener Standorte und Varianten die baldige Realisierung eines solchen Baus in Zürich immer noch nicht in Sichtweite ist», hält sie auf Anfrage schriftlich fest. Auch Regine Sauter, Direktorin der Zürcher Handelskammer, betont, wie wichtig ein Kongresszentrum für den Standort Zürich sei. Sie zeigt sich überzeugt, dass sich auch private Investoren finden liessen, die ein Projekt vorantreiben würden; aber natürlich nicht, solange die Stadt das Terrain besetze. Klar sei, dass auch ein privates Projekt gemeinsam mit der Stadt entwickelt werden müsste.

Weitere Meldungen:


– Der Postfinance-Tower in Bern ist bezugsbereit, meldet «Der Bund». Mit einer Höhe von 55 Metern gehört er zu den höchsten Gebäuden in der Stadt.

– Die Pilatus Flugzeugwerke mit vollen Büchern: Der Bestelleingang von 2012 sei grösser als jener der vorhergehenden vier Jahre zusammen, schreibt die «BaZ».

– Preise und Wohnungen im Kanton Zürich sind günstiger geworden, der Boden aber teurer, meldet der «Tages-Anzeiger».

– Es geht voran im Gotthardloch. «Die Südostschweiz» zeigt die Fortschritte beim Bau des Gotthard- Basistunnels.

– Die «NZZ» berichtet über Tastaturen, de je nach Bedarf ein- und wieder ausgeblendet werden können.

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