Prototyp der Batterie aus dem 3D-Drucker. Fotos: Empa

Kompostierbare Batterie aus dem 3D-Drucker

Empa-Forscher glauben die Lösung gegen umweltschädliche Batterien gefunden zu haben. Der «Tagi» berichtet. Ausserdem in der Presse: Beat Looslis Kongresshaus in Mels und Basels Wachstumszenarien im S AM.

Der Energieaufwand für die Herstellung von Batterien kann 40- bis 500-mal grösser sein, als die Batterie je zur Verfügung stellt. Dazu kommt der Abfall, den sie produziert. Mit einem Konzept für einen biologisch abbaubaren Stromspeicher glauben Gustav Nyström und sein Team an der Empa Dübendorf dafür eine Lösung gefunden zu haben. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.  Der Prototyp sei im Prinzip bloss eine «unspektakuläre», vierschichtige Folie aus dem 3-D-Drucker, die elektrischen Strom schnell laden und langsam wieder abgeben kann, schreibt die Zeitung. «Das ist ein grosser Fortschritt und ein gutes Beispiel, wie man nachhaltige Materialien für den Druck, so ist auch die Herstellung nachhaltig», erklärt Nyström. Doch bis der Prototyp praxistauglich sei, werde es vermutlich noch Jahre dauern, schätzt der Forscher.

Weitere Meldungen:

– «Der Dorfkern von Mels wird neu gestaltet»: Architekt Beat Loosli erklärt der «Sonntagszeitung», wie das neu gebaute Kultur- und Kongresshaus Verrucano den Anfang macht.

– «Badi auf dem Roche-Turm gefällig?»: Die Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum in Basel stösst eine neue Diskussion an, schreibt «bajour.ch» heute.

– «Die andere Pfahlbaute beim Platzspitz»: Wo heute der Modulbau von Schutz & Rettung Zürich in der Limmat steht, stand vor genau vierzig Jahren  das Pfahlbauerdorf «Neu-Chaotikon» der Jugendbewegung. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

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