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Das sechsstöckige Haus im Garten des Klosters Wesemlin soll Platz für 30 Wohnungen bieten.
Das sechsstöckige Haus im Garten des Klosters Wesemlin soll Platz für 30 Wohnungen bieten.

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Klostergarten-Neubau landet vor Gericht

Text: Lilia Glanzmann / 12.02.2018 09:01

Foto: Visualisierung: Marques Architekten

Die Kapuziner wollen den Erhalt ihres Klosters in Luzern mit einem Wohnhaus auf dem Anwesen sichern. Eigentlich liegt die Baubewilligung für das Neubauprojekt «Francesco» von Marques Architekten schon fast seit einem Jahr vor – am 6. März 2017 hat die Stadt Luzern grünes Licht gegeben für das Wohnhaus im Garten des Klosters Wesemlin und damit alle Einsprachen abgewiesen. Denn die Einsprecher geben noch nicht auf, schreibt die «LZ». Sie haben beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid der Stadt eingereicht. Sie argumentieren sie, das Projekt sei unvereinbar mit dem Denkmalschutz und füge sich nicht in das Quartier und das Ortsbild. Die kantonale Denkmalpflege hat das Projekt begleitet, will Aufgrund des laufenden Verfahrens aber keine Stellung nehmen.

Weitere Meldungen:


– Der Elbtower des österreichischen Investors Signa soll basierend auf einem Entwurf des Berliner Architekturbüros von David Chipperfield gebaut werden, meldet «SDA».

– Kunst im Schnee: Die «BaZ» berichtet über die «Nomad», einen Design-Salon in der Chesa Planta in Samedan. Es dominierten Galerien, die  auch an der Design Miami ausstellen. (Artikel nicht online)

– Der schiefe Turm von San Francisco in der «NZZ»: Der Millennium Tower neigt sich Jahr für Jahr um mehrere Zentimeter. Lösungen, um das Absinken zu stoppen, sind teuer – und nun klagt jeder gegen jeden.

– Eine Ausstellung in London feiert den Glamour der Kreuzfahrtschiffe und zeigt, wie aus den luxuriösen Dampfern von damals die All-inclusive-Kähne von heute wurden, berichtet der «Tages-Anzeiger».

– Das geplante Hotel in Romanshorn soll doch nicht mit einem Bein im Wasser stehen. Davon waren die Stimmbürger vor der Abstimmung über den Landverkauf aber ausgegangen. Die ersten reklamieren, schreibt das «St. Galler Tagblatt».

– Kaum jemand weiss, dass sich im Saal der «Alten Börse» in Zürich ein Wandbild von Augusto Giacometti befindet. Es verbirgt sich hinter einer Bar und ist öffentlich nicht zugänglich – nur ein paar Fotos dokumentieren das Werk von 1931, zu sehen in der «NZZ».

– Es ist das letzte Reparaturvorhaben an einer Zürcher Verkehrssünde aus den 70er-Jahren: Einst belächelt, steht der Tunnel an der Rosengartenstrasse kurz davor, Gesetz zu werden. Aber warum fällt über das Milliardenprojekt im derzeitigen Wahlkampf in Zürich kein Wort, fragt die «Republik».

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