Fussballstadion Zürich: Das Siegerprojekt von Burkard Meyer Architekten.

«Kleinliches Hickhack ums Stadion»

«Wenn es so weitergeht, wird es Zürichs Fussballstadion ergehen wie dem Kongresshaus», schreibt Res Strehle, Chefredaktor des «Tages-Anzeiger», heute im Kommentar.

«Wenn es so weitergeht, wird es Zürichs Fussballstadion ergehen wie dem Kongresshaus. Man wird sich dafür entscheiden, den Letzigrund mit ein paar mikrochirurgischen Eingriffen definitiv in ein Fussballstadion zu wandeln», schreibt Res Strehle, Chefredaktor des «Tages-Anzeiger», heute im Kommentar. Hintergrund ist der «wachsende Widerstand» gegen das neue Stadion auf dem Hardturmareal. Strehle spricht sich aber deutlich für das Projekt aus: «Es ist nun einmal dieses Projekt, es ist diese Kombination von solider Bescheidenheit und dem Bau neuer Wohnungen, die zur Wahl steht, und wenn das Projekt an der Urne abgelehnt wird, wird es ein paar weitere Jahrzehnte dauern, bis Zürich ein richtiges Fussballstadion erhält. (...) Verzichten wir für einmal auf ein kleinliches Hickhack.»

Weitere Meldungen:

– Auch die «NZZ» schreibt über das Zürcher Fussballstadion: «Es fehlt ein Zugpferd für den Abstimmungskampf.»

– Coop wird 2015 im Bahnhof Bern ein grösseres Verkaufsgeschäft eröffnen. Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) befürchtet eine zweite Rail-City, schreibt der «Bund».

– Auf den Überresten der Burg Dübelstein in Dübendorf soll ein Museum für Hans Waldmann errichtet werden. Die «NZZ» berichtet.

– Das vierte Gleis der Lausanner S-Bahn im Bahnhof Renens könnte schon bald Tatsache werden. «24heures» stellt die Ausbaupläne vor.

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Kommentare

Egon 11.07.2013 12:23
Es gibt keine Notwendigkeit, den Entscheid Wohnungen und Stadion zu verknüpfen. - Was Strehles 'solide Bescheidenheit' betrifft, kann ich persönlich die langsam nicht mehr sehen. Gibts auch sachlichere Argumente pro anstatt immer nur ein Bekenntnis zu einer bestimmten Ideologie?
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