Das Projekt von Spillmann Echsle Architekten soll das Tiefenbrunnen-Areal aufwerten. Fotos: Visualisierung

Kleiner als der Hotz-Klotz

Die SBB haben das Baugesuch für einen Neubau beim Bahnhof Tiefenbrunnen eingereicht, berichtet die «NZZ». Bereits vor zehn Jahren verfolgten die SBB mit Theo Hotz ein Bauprojekt auf dem Areal. Das heutige Projekt ist kleiner.

Die SBB haben das Baugesuch für einen Neubau beim Bahnhof Tiefenbrunnen eingereicht, berichtet die «NZZ». Geplant sind Büros, ein Aussichtsrestaurant, ein Supermarkt und andere Läden. Damit soll das Areal aufgewertet werden. Bereits vor gut zehn Jahren verfolgten die SBB mit Theo Hotz ein Bauprojekt auf dem gleichen Areal. Der Bau erhielt im Quartier den Übernamen «Hotz-Klotz» und stiess auf erbitterten Widerstand. Das heutige Projekt ist kleiner und hält sich an die Regelbauweise der Bau- und Zonenordnung, wobei die Ausnützung nicht ausgeschöpft wird. Im Architekturwettbewerb im Konkurrenzverfahren überzeugte das Projekt von Spillmann Echsle Architekten, die sich in Zürich mit dem Freitag-Turm in Zürich-West einen Namen gemacht haben. Ihr fein modulierter goldfarbener Glas-/Metallbau für den Bahnhof Tiefenbrunnen ist in drei Teile gegliedert. Im obersten Geschoss des vierstöckigen Teils ist ein Restaurant mit Seeblick vorgesehen. Die beiden anderen Gebäudeabschnitte sind weniger hoch und beherbergen in den oberen Geschossen rund 4000 Quadratmeter Büroflächen.

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– Nicht alle Bäume im Berner Nordquartier müssen dem Tram weichen. «Der Bund» berichtet, welche Allee-Bäume erhalten bleiben.

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– In Glarus Nord rückt ein weiteres Grossvorhaben in Griffnähe, schreibt «Die Südostschweiz» – das Zschokke-Areal Näfels steht vor dem Verkauf.

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