Lonza-Hochhaus von Suter & Suter Architekten aus den 60er-Jahren. Fotos: Wikimedia Commons

Keine Solaranlage am Lonza-Hochhaus

Lonza möchte an ihrem Hochhaus in Basel eine Solaranlage platzieren. Doch die Stadtbildkommission erteilt den Plänen eine Absage. Das Nein wirft hohe Wellen, doch der Entscheid sei richtig, schreibt die «Basler Zeitung».

Lonza möchte an ihrem Hochhaus in Basel eine Solaranlage platzieren. Doch die Stadtbildkommission erteilte den Plänen eine Absage. Das Nein wirft hohe Wellen, doch der Entscheid sei richtig, schreibt die «Basler Zeitung». Das Lonza-Hochhaus gehöre zu den architektonischen Highlights der Stadt und steht auf der Liste schützenswerter Bauten. «Daran eine Solaranlage anzubringen, ist extrem heikel und erfordert viel Verständnis für die wunderschöne Architektur», so die «Basler Zeitung». Doch die eingereichten Pläne seien mehr als dürftig gewesen und hätten gar nicht beurteilt werden können, heisst es aus dem Umfeld der Kommission. Der Baudepartementssprecher Marc Keller bezeichnet den Entscheid als «politisch unsensibel» und geht davon aus, dass eine Lösung gefunden wird. Die Denkmalpflege stehe dem Begehren nicht grundsätzlich negativ gegenüber. Gerade bei Fotovoltaikanlagen sei vieles eine Frage der Ausgestaltung.

Weitere Meldungen:

– Eine dauernd künstlich beschneite Skiarena soll künftig Touristen nach Andermatt locken. Der geplante Ausbau mit 18 Anlagen stösst in Umweltkreisen auf Widerstand, meldet die «NZZ».

– Nach 2025 soll eine neue Tramlinie durch den Zürcher Kreis 4 gelegt werden – dafür müssen etwa 20 Häuser abgerissen werden. Der Gemeinderat will die Achse schon früher bauen und sie vorerst mit einem Bus bedienen. Die «NZZ» berichtet.

– Vor hundert Jahren ist in London der bedeutende Zürcher Architekt Alexander Koch gestorben, von dem das Schulhaus Hirschengraben in Zürich stammt. Die «NZZ» blickt zurück auf Leben und Werk des Semper-Schülers.

– Der Park André Citroën und die Grünanlage des Musée du Quai Branly in Paris haben den Botaniker und Landschaftsarchitekt Gilles Clément berühmt gemacht. Der Franzose stellt die Pflanzenvielfalt ins Zentrum seiner Entwürfe, schreibt die «NZZ».

– Der Künstler Not Vital erinnert mit einer Skulptur auf dem Vorplatz des Mobimo Towers in Zürich an den Gegensatz zwischen Erster und Dritter Welt. Der asymmetrische Betonquader soll möglichst roh erscheinen und so ein Gegengewicht zum Hochhaus bilden, berichtet der «Tages-Anzeiger».

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