Keine Baugesuche bis Herbst

Die Gemeinden sollen Baugesuche bis Herbst auf Eis legen, empfiehlt das Bundesamt für Raumentwicklung. Bis dann will der Bund entscheiden, wie Baubewilligungen nach dem Ja zur Zweitwohnungsinitiative gehandhabt werden, so der «Tages-Anzeiger».

Damit reagiert der Bund auf die Unsicherheit, die seit dem Ja zur Volksinitiative in vielen Gemeinden herrscht. «Unklar ist, ob bis Januar 2013, wenn die Begrenzung auf 20 Prozent Zweitwohnungen in Kraft tritt, Bauchgesuche noch nach dem alten Regime genehmigt werden dürfen», schreibt de «Tages-Anzeiger». Das ARE ermahnt die Gemeinden jetzt zu grösster Zurückhaltung. Problemlos seien nur Baubewilligungen, die vor dem 11. März erteilt wurden. Wie Baugesuchen während der Übergangsfrist zwischen Abstimmung und Ende Jahr gehandhabt werden, will der Bund nach den Sommerferien festlegen. Bis dann seien die Verfahren am besten auszusetzen, zitiert der «Tages-Anzeiger» die ARE-Experten.

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– Die Annahme von Franz Webers Initiative verlagert das Problem aus den Tourismusgebieten in die Städte, meint Ökonom und Raumplaner Hans Kissling im «Tages-Anzeiger». Er prognostiziert: «Die Mieten werden steigen.»

– Der «Tages-Anzeiger» zeigt, wie Architekten von Weltruf sich in Peking verwirklichen. «Chinas Hauptstadt wird neu gebaut.»

– Die Gruppe Bahnhof macht sich stark für das geplante Herzstück der Regio-S-Bahn in Basel. «Es braucht eine neue Vision», sagt deren Präsident Conrad Jauslin im Gespräch mit der «Basler Zeitung».

– Das Basler Institut Mode-Design will Modemacher mit einer eigenen Handschrift ausbilden, schreibt die «Basler Zeitung». Am Samstag werden die Abschlussarbeiten gezeigt.

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