Massentourismus in Frankreich: Ferienüberbauung in La Grande-Motte. Fotos: Jjoulie via Wikimedia

Kalte Betten in Frankreich

Die «NZZ» nimmt heute die Bautätigkeit in französischen Tourismusdestinationen unter die Lupe. Gegen kalte Betten kämpfe das Land fiskalisch.

Die «NZZ» nimmt heute die Bautätigkeit in französischen Tourismusdestinationen unter die Lupe. Schon früh habe man dort mit der grossen Kelle angerichtet. Auch der Umgang mit Zweitwohnungen sei ein anderer als hier: «Vor einem Jahr machte die Regierung Sarkozy mit dem Vorschlag Schlagzeilen, Zweitwohnungen von Ausländern jährlich mit 20 Prozent des Mietwerts zu besteuern.» Die Idee scheiterte, zeigt laut der «NZZ» aber die Stossrichtung in Frankreich auf: «Statt mit Baubeschränkungen wie in der Schweiz wird stark mit fiskalischen Massnahmen gearbeitet.» Diese sollen die Zweitwohnungsbesitzer zur Weitervermietung verleiten. «Das Konzept scheint zu funktionieren», meint die «NZZ». Die Wohnungen sind zu rund 70 Prozent ausgelastet. Gleichzeitig herrsche aber eine rege Bautätigkeit für Ferienwohnungen.

Weitere Meldungen:


– Zweitwohnungen zum Zweiten: «Im Berner Oberland gibt es bis jetzt noch keinen Run auf Baubewilligungen für Zweitwohnungen im letzten Moment», so die «NZZ».

– Die «NZZ» berichtet über das neue Zentrum Friesenberg der Familienheim-Genossenschaft in Zürich. Den Wettbewerb dafür gewinnen Enzmann Fischer Architekten.

– Therme Vals: Bis im Sommer soll der Entscheid zur Beschwerde gegen den Verkaufs-Entschluss vorliegen, meint der Präsident des Verwaltungsgerichts Graubünden. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Basel-Stadt verlässt Metrobasel, titelt die «Basler Zeitung». «In Zukunft soll die selbst ernannte «Plattform für die Entwicklung der Metropolitanregion Basel» kleinere Brötchen backen».

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