In Barcelona nutzte man die Leere, um die Platzverhältnisse auf den Strassen neu anzuordnen. Fotos: Norbert Frei

«Ins Offene»

Nach Corona drängen die Menschen zurück in den offenen Raum. «Drinnen» und «Draussen» werden durchlässiger, schreibt der «Tages-Anzeiger». Ausserdem in der Presse: Bauprojekte in Luzern, Basel und Gossau.

In Zeiten der Pandemie erfolgte zunächst der Rückzug ins eigene Heim, Leere Plätze und Strassen wurden zum Sinnbild der letzten Monate. Doch mit wachsendem Wissen über das neue Coronavirus und dessen Verbreitung, werden «Schutzräume zu Angsträumen», beobachtet der «Tages-Anzeiger». Das Leben drängt in den öffentlichen Raum und nimmt ihn – zwar noch zögerlich – in Beschlag. Damit verändert sich wiederum der Innenraum, schreibt die Zeitung. Er werde durchlässiger: Drinnen und Draussen vermengen sich auch akustisch, es entstehen neue Übergänge und Öffnungen in den Stadtraum hinein. «Wenn es vorübergehend lauter würde in den Städten, wäre das zu verschmerzen.» Dies sei die richtige Bewegung, die Durchlässigkeit dürfe noch «mutiger» und «kreativer» werden.

Weitere Meldungen:

– Im Stadtraum rund um den Basler Bahnhof SBB stehen in den kommenden Jahren grosse Veränderungen an. Die Basler Regierung hat deshalb ein umfassendes Entwicklungskonzept verfassen lassen. Die «BaZ» berichtet.

– Der Studienauftrag für den Neubau des Kinderspitals und der Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals am Standort Luzern ist abgeschlossen. Das Siegerprojekt von Burkard Meyer und Bollhalder Eberle heisst «Schmetterling», schreibt die «LZ».

– In Burgdorf sind drei Wohnblocks geplant. In ihnen sind Wohnateliers, eine Clusterwohnung mit acht Einheiten, zwei Jokerzimmer, ein Gemeinschaftsraum sowie Einstellhallen und Parklätze untergebracht. Die «BZ» informiert.

– Gleich zwei grosse städtische Bauprojekte in Zürich sind wegen lärmiger Baulage vorerst gestoppt. Früher rege verteilte Ausnahmebewilligungen werden nun in Frage gestellt, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Am Gossauer Bahnhof erstellt die Pensionskasse Thurgau eine neue Grossüberbauung. Die Stadtplanung begrüsst diese neue «Stadtkante». Die Urbanisierung im Bahnhofsquartier geht damit weiter, meldet das «Tagblatt».

– Das St.Galler Stadtparlament hat sich klar zum Ziel einer emissionsneutralen Stadt bekannt. Eine Stimmensammlung im «Tagblatt».
 

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