Wo heute Mais wächst soll eine Siedlung für 2000 Einwohner entstehen.

Ins Grüne gebaut

Blue Architects und Ruprecht Architekten gewinnen den Wettbewerb für die ersten drei Baufelder der Überbauung Ried im Könizer Ortsteil Niederwangen. Sie bauen «eine sehr dichte Siedlung mit sehr hochgesteckten ökologischen Zielen», schreibt der «Bund».

Parkähnliche Grünzüge dringen bis ins Innere der Anlage ein. Die Architekten bezeichnen den Entwurf als «eine Nachbarschaftsmaschine im Grünen». Der «Bund» meint: «Alle die künftig hier wohnen, wohnen mit Blick ins Grüne und gleichzeitig mit einem Bezug zu einem belebten Hof.» Das Quartier wird nach den Regeln der 2000-Watt-Gesellschaft geplant, fossile Energieträger sind verboten. In der ersten Etappe entstehen 340 Miet- und Eigentumswohnungen sowie 60 genossenschaftliche Wohnungen.

Ausstellung zum Wettbewerb: bis 28.9. in der Zone Contemporaine, Freiburgstrasse 580, Niederwangen (Mo-Fr 14-17.45 Uhr, Sa 10-12 Uhr)

Weitere Meldungen:

– Die Stiftung Archicultura zieht ihren Rekurs gegen das Kunsthaus in Zürich weiter ans Verwaltungsgericht. Der «Tages-Anzeiger» befürchtet eine Verzögerung des Neubaus.

– «laRegioneTicino» berichtet über das geplante internationale Skulpturenzentrum in Lavizzara, das die Architekten Michele und Francesco Bardelli entworfen haben. Die Finanzierung des Baus ist noch nicht klar.

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen