Der Obere Letten ist einer der Hotspots im Zürcher Sommertreiben. Foto: Yago Veith/Wikimedia

Im Fluss ist es kühler als im See

Heute Thema in den Zeitungen: Das Baden in fliessenden und stehenden Gewässern, das gemeinnützige und spekulative Wohnen und das ewige Gärtnern.

«Chaotisch, entspannt und gratis» – das seien an einem Hitzetag die Zürcher Flussbäder, findet die NZZ. Immer wenn es heiss werde, diskutiere man an der Limmat, dieselbe für Badefreudige besser zugänglich zu machen. Und immer wenn es wieder kühler werde, würden diese Pläne zuverlässig scheitern, vier Vorstösse gab es seit 2009. Ein Wust aus städtischen, kantonalen und nationalen Gesetzen mache jedes Badeprojekt zu einer planerischen Herausforderung mit ungewissem Ausgang, so die Stadtregierung. «Und so kommt es, dass Zürich seit fast dreissig Jahren kein neues Flussbad mehr erhalten hat. Und selbst damals, im Jahr 1993, wurde mit dem Bad Au-Höngg auf der Werdinsel lediglich eine früher bestehende Anstalt wiederaufgebaut und erweitert. Die beiden anderen grossen Flussbäder stammen von 1909 (Unterer Letten) und 1952 (Oberer Letten), wobei letzteres eine über fünfzigjährige geschlossene Anlage ersetzte. Kurz nach dem Umbau kamen dort die Baderoste gegenüber dazu. Noch älter ist schliesslich die kleine Frauenbadi bei der Seemündung, die es in ihrer heutigen Form seit 1888 gibt.» Nach einer leicht nostalgischen Reise durch die Flussbäder und ihre Bedeutung für die Zürcher resümiert die NZZ: Die Limmat sei eigentlich kein Badefluss. Fünfzehn Kilometer fliesst sie auf Stadtgebiet, doch nur auf gut zwei Kilometern erstrecken sich die Flussbäder. «Während die Berner oder Basler ihre Stadtströme fast in ganzer Länge beschwimmen, ist jener in Zürich auch heute nur in kleinen Stücklein zugänglich. Zwischen See und Landesmuseum – wo die Limmatschiffe fahren – ist das Baden ganz verboten.» Weitere Meldungen: - Der Tages-Anzeiger hat eine gute Nachricht für die Seebader unter den Zürchern: Die Badi Mythenquai wird 100! Im ersten Strandbad der Stadt flitzte man mit einem Schlitten eine Rutschbahn hinunter, war Geschlechtertrennung passé und im Krieg wurd...
Im Fluss ist es kühler als im See

Heute Thema in den Zeitungen: Das Baden in fliessenden und stehenden Gewässern, das gemeinnützige und spekulative Wohnen und das ewige Gärtnern.

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