«Die Schweiz 2050. Bauwerk und Lebensraum» – eines der letzten Projekt des ETH-Studio Basel.

«Herber Verlust für Basel»

Das ETH-Studio Basel schliesst, weil Jacques Herzog und Pierre de Meuron per 31. Juli emeritiert werden.

Das ETH-Studio Basel schliesst, weil Jacques Herzog und Pierre de Meuron emeritiert werden. Herber Verlust für die Architekturstadt, schreibt die «BaZ». Zwar habe sich die Universität Basel dafür interessiert, das ETH-Studio zu beerben. Der einstige Rektor Antonio Loprieno plante in Absprache mit Herzog und de Meuron die Gründung einer neuen Architekturfakultät, liess aber angesichts der öffentlichen Kritik und der klammen Baselbieter Staatskassen schnell davon ab. Die einst grossartigen Pläne seien also zu einem absoluten Minimalangebot an der Philosophisch-Historischen Fakultät geschrumpft. Dort leiten seit zwei Jahren zwei Professoren und eine Professorin den Masterstudiengang «Urban Studies» mit besonderer Berücksichtigung afrikanischer Städte. Doch so innovativ dieser Studiengang sei, über den Verlust des ETH-Think-Tanks, der zu den weltweit spannendsten Forschungsstellen für Architektur gehörte, könne er nicht hinwegtrösten.

Weitere Meldungen:
 

– Vor einem Jahr eröffnete das Luzerner Kantonsspitals in einem neuen Gebäude das Notfallzentrum und das Zentrum für Intensivmedizin. Nun stösst man erneut an räumliche Grenzen – obwohl es dort reichlich Platz gäbe, wie die «LZ» meldet.
 

– Die Stadt Zürich hätte ein Legat des Architekten Wilhelm Wasers während 150 Jahren zinstragend anlegen müssen, verkürzte nun aber die Wartefrist, schreibt die «NZZ».
 

– Neubaugebiete in Luzern Süd führen zu höheren Schülerzahlen. Nun muss Kriens dort einen neuen Schulstandort prüfen, schreibt das «Zofinger Tagblatt».
 

– Die Ausstellung «Hello, Robot» im Gewerbemuseum Winterthur zeigt derzeit die vielfältigen Formen von Robotern. Die «LZ» berichtet vom Ausstellungsrundgang.
 

– «Requiem. Eine Ausstellung der Künstler des Atelierhauses Klingental» in Basel dokumentiert die Suche nach künstlerischen Freiräumen, schreibt die «BaZ».

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