Das Schaulager in Münchenstein von Herzog & de Meuron. Fotos: Hans Peter Schaefer via Wikipedia

HdM erweitern das Schaulager

Herzog & de Meuron entwickeln für die Emanuel-Hoffmann-Stiftung einen «neuen Gebäudetyp», schreibt die «Basler Zeitung». Ausserdem in der Presse: Calatrava am Stadelhofen und ein Comic über das Tscharnergut.

«Anfang des Jahrtausends war das Schaulager in Münchenstein so ziemlich das innovativste, was Kunst im Bau und Kunst am Bau leisten konnte», schreibt die «Basler Zeitung». Die Architekten Herzog & de Meuron erklärten den sandigen, mit fetten runden Rheinkieseln durchsetzten Aushub der Baugrube zum Fassadenmaterial ihrer Wahl. «Die Idee war so spektakulär wie anspruchsvoll.» Beim jetzt wiederum bei Herzog & de Meuron in Auftrag gegebenen Erweiterungsbau soll es um «einen neuartigen Gebäudetypus» gehen. Die im Schaulager ausgestellte Medienkunst verlange komplexe technische Lösungen für die Präsentation. «Etwa wenn eine Projektion mitten im Raum vom Publikum umrundet werden soll», . Oder wenn zugehörige Elektronik, schalldicht verpackt, hinter den Kulissen verschwinden muss.

Weitere Meldungen:

– «Calatrava-Bau beim Stadelhofen verzögert»: Weil sich Axa und Implenia nicht einigen konnten, sucht die Axa nun ein neues Totalunternehmen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Und er geht doch weiter, der Zürcher Stadionstreit»: Ein «Ensemble»-Gegner erhält vor Bundesgericht mit einer Beschwerde gegen die Abstimmung recht. Die «NZZ» berichtet.

– Zwei Architekten haben den Wettbewerb der Gemeinde Sirnach für die geplante Dreifachturnhalle geprüft und loben die Verantwortlichen. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– «Der nomadische Anarchitekt»: «24heures» porträtiert Gregory Chapuisat, der mit seinen Hütten «die Grenzen der Kunst sprengt». 

– «Der Spion zwischen den Hochhäusern»: Simon Kiener widmet dem multikulturellen Leben und der charakteristischen Architektur des Tscharnerguts einen Comic. Der «Bund» berichtet.

– «Nein, Bio Suisse spinnt nicht»: der Branchenverband Bio Suisse hat sich gegen die Trinkwasserinitiative ausgesprochen. Die «Woz» fragt, warum es so weit gekommen ist.

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