Gehört zu den Spitzenreitern im Kanton Graubünden: In Falera sind rund 80 Prozent der Wohnungen nur zeitweise bewohnt. Fotos: Adrian Michael via Wikimedia

Harte Fakten zu kalten Betten

Der «Tages-Anzeiger» liefert allerlei Zahlen und Fakten zur Abstimmung über den Bau von Zweitwohnungen. Rekordhalter bei den kalten Betten ist die Walliser Gemeinde St. Luc mit einem Anteil von fast 83 Prozent.

Am 11. März stimmt das Volk über die Initiative gegen den Bau von Zweitwohnungen ab. Deren Anteil dürfte neu maximal 20 Prozent betragen. Der «Tages-Anzeiger» liefert allerlei Zahlen und Fakten zur Abstimmung. Rekordhalter bei den kalten Betten ist die Walliser Gemeinde St. Luc mit einem Anteil von fast 83 Prozent. «Bei den Kantonen liegt Graubünden mit 37 Prozent an der Spitze», so die Zeitung. Was allerdings genau eine Zweitwohnung ist, ist rechtlich nicht klar definiert. Das Parlament müsste dies bei Annahme der Initiative erst gesetzlich regeln. Das Volksbegehren habe nur die kalten Betten im Visier, sagen die Initianten. Die konstante Vermietung von Ferienwohnungen wollen sie nicht einschränken. Wie auch immer man rechnet: «Wie viel Zweitwohnungen es landesweit gibt, weiss niemand», so der «Tages-Anzeiger». Die Initianten rechnen mit 600'000, der Bund spricht von 500'000. Beide Zahlen beruhen auf Hochrechnungen der letzten Volkszählung im Jahr 2000, als 420'000 Zweiwohnungen gezählt wurden.

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– Die «NZZ» blickt hinter die Kulissen des Prime Towers und zeigt, was es braucht, um den Betrieb der 36 Stockwerke zu gewährleisten.

– Gunz & Künzle Architekten gewinnen den Wettbewerb für einen Erweiterungsbau der ETH Zürich an der Plattenstrasse, meldet die «NZZ».

– Das 650 Jahre alte Spalentor in Basel wird ab diesem Jahr teilsaniert. Vor allem die Fassade erhält ein Facelifting, schreibt die «Basler Zeitung».

– Das Seerestaurant in Uster erhält die Baubewilligung, meldet der «Tages-Anzeiger». Bald könnte der Pavillon Nouvel der Expo.02 am Greifensee zu stehen kommen. Ein Rechtsverfahren ist aber noch hängig.

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