Mit dabei: Wohnpavillon Arn von Dual Architekten Fotos: Ralph Feiner

Häuser für glückliche Senioren

Das deutsche Architekturmuseum präsentiert Häuser für Senioren. Die NZZ rezensiert die Ausstellung, die zeigt, wie ältere Generationen in Europa am liebsten leben möchten: in den eigenen vier Wänden.

Das deutsche Architekturmuseum präsentiert Häuser für Senioren. Die NZZ rezensiert die Ausstellung, die zeigt, wie ältere Generationen in Europa am liebsten leben möchten: in den eigenen vier Wänden. Diesem Wunsch stehe die Tatsache entgegen, dass auch neu gebaute Häuser nicht schwellenlos benutzbar seien oder fernab von den Angeboten des täglichen Bedarfs errichtet würden. Extravaganz verleihen der Ausstellung die japanischen Villen von Shigeru Ban oder Sou Fujimoto, aber auch Bauten von Le Corbusier, Richard Rogers oder Robert Venturi. Sonst herrsche aber eher «der ästhetische Normalfall vor», bemerkt die NZZ. Auch deshalb, weil Juwelen wie der Spirgarten von Miller & Maranta übergangen worden seien. Doch das Ziel, die «Normalisierung des Themas Wohnen im Alter» zu propagieren, erreiche die Ausstellung, deren Inszenierung das Motiv einer hindernisfreien Wohnung aufnimmt und es mittels Fotos, Plänen und Modellen von 35 internationalen Fallbeispielen anschaulich macht.

Weitere Meldungen:

– Lehnt das Zürcher Stimmvolk den Stadionbau auf dem Areal Hardturm ab, geht auch die Wohnsiedlung flöten. SP und Grüne forderten diese Siedlung, damit sie dem Stadion zustimmen konten. Nun will die Alternative Liste, dass auch bei einem Nein zum Stadion die Siedlung gebaut wird, berichtet der Tages-Anzeiger.

– 30 Gemeinden beantragen, aus der Zweitwohnungsliste gestrichen zu werden, die Orte mit mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen ausweist. Die meisten Gesuche stammen aus dem Kanton Bern, berichtet die NZZ. Das ARE gibt die Liste mit Verweis auf Gemeindehoheit allerdings nicht heraus.

– Wie Serienstars wohnen zeichnet der spanische Architekt Iñaki Aliste Lizarralde nach, berichtet die BAZ: die virtuellen Räumen, die man so gut zu kennen meint, erfasst er akribisch auf Grundrissplänen.

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