Das Gymnasium Strandboden von Max Schlup in Biel. Fotos: Ralph Blättler

Gymnasium Strandboden: «Denkmal im Wartezustand»

Um die angemessene Sanierung des Gymnasiums Strandboden von Max Schlup in Biel ist ein Streit entbrannt, der «grundsätzliche Fragen nach dem Umgang mit der architektonischen Moderne berührt», schreibt die «NZZ».

Um die angemessene Sanierung des Gymnasiums Strandboden von Max Schlup in Biel ist ein Streit entbrannt, der «grundsätzliche Fragen nach dem Umgang mit der architektonischen Moderne berührt», schreibt die «NZZ» und stellt sich klar auf die Seite des Komitees «Rettet den Gymer Strandbode»: «Wer das «Konzept für eine nachhaltige Sanierung» des Komitees «Rettet den Gymer Strandbode» aufmerksam liest, kommt zum Schluss, dass sich dieses bedeutende Bauwerk von Max Schlup für eine beispielgebende behutsame und substanzorientierte Instandsetzung unter fachlich-wissenschaftlicher Begleitung geradezu aufdrängt. Eine Entscheidung für eine behutsame Auffrischung dieses Denkmals im Wartestand wäre daher ein gutes Signal für den Umgang mit dem Erbe der Moderne insgesamt – selbst wenn diese Gebäude noch nicht den Weg in die Denkmalinventare gefunden haben».

Weitere Meldungen:

– Die Basler Architekten Buchner Bründler planen ein modernes Wohnhaus im Tessiner Dorf Berzona. «Doch im Dorf von Andersch, Frisch und Golo Mann regt sich Widerstand», weiss der «Tages-Anzeiger».

– Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz fordert die Einführung einer speziellen «Maiensässezone». Die «Südostschweiz» berichtet.

– Bankrott oder nicht? Die Firma «White Sands, die das künstliche Hafendorf «La Marina Port Valais» am Genfersee betreibt, ist in finanziellen Schwierigkeiten. «24heures» berichtet.

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