Gymnasium Strandbode in Biel Fotos: Ralph Blättler

Grünes Licht für Sanierung der Bieler Schule Strandboden

Der Bieler Regierungsstatthalter hat die Baubewilligung für die umstrittene Sanierung des Gymnasiums Strandboden in Biel erteilt. Eine Einsprache des Heimatschutzes wurde abgewiesen, schreibt der «Bund».

Der Bieler Regierungsstatthalter hat die Baubewilligung für die umstrittene Sanierung des Gymnasiums Strandboden in Biel erteilt. Eine Einsprache des Heimatschutzes wurde abgewiesen, schreibt der «Bund». «Strittig war die Frage, inwiefern die Gebäude der Schule ein Baudenkmal darstellen, wie Stadthalter Werner Könitzer gestern mitteilte. Das Objekt sei aber nur im Anhang des Bauinventars der Stadt Biel aufgeführt und weise keine Bewertung auf.» Die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion begrüsst den Entscheid und hofft nun, das Projekt möglichst rasch realisieren zu können. «Im bernischen Kantonsparlament dürfte das Projekt jedoch zu heftigen Debatten führen», meint der «Bund». So wurde Ende März eine Motion für einen Planungsstopp eingereicht. Wird der Stopp nicht verhängt, könnte Anfang 2013 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Weitere Meldungen:


– Bei Genf wird eine Grenzstrasse zwischen der Schweiz und Frankreich der Natur zurückgegeben. Damit können zwei Naturschutzgebiete von nationaler Bedeutung miteinander verbunden werden, schreibt die «NZZ».

– Die Amag eröffnet den schweizweit grössten Garagenbetrieb in Dübendorf. Im 218 Meter langen und 48 Meter breiten Gebäude stehen rund 10'000 Quadratmeter Fläche für die Präsentation von Automobilen zur Verfügung. Die «NZZ» berichtet.

– Das bis anhin «Forum» genannte Museu Blau von Herzog & de Meuron in Barcelona hat endlich seine Bestimmung gefunden, meldet die «NZZ». Der blaue Dreieckbau, der fast sieben Jahre leer stand, ist als naturwissenschaftliches Museum wiedereröffnet worden.

– In sechs Jahren soll der neue Hardturm in Zürich stehen. Nun will die Tastforce Stadion das Projekt beschleunigen, schreibt der «Tages-Anzeiger». Im Frühling noch soll der Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden, Mitte nächsten Jahres das Siegerprojekt feststehen.

– Die «Basler Zeitung» berichtet über eine neue Wärmepumpe, die statt mit Erdbohrungen mit Wasserspeicher arbeitet. Die Anlage in Friedrichshafen am Bodensee nutzt die Kristallisationswärme aus dem Gefrieren von Wasser, um Energie zu gewinnen.

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