Lichthof des Gebäudes «Platform» auf dem Maag-Areal (Gigon Guyer Architekten). Fotos: Werner Huber

Grosse raus, Kleine rein. Und umgekehrt.

In ihrer heutigen Sonderbeilage untersucht die «Neue Zürcher Zeitung» den Zürcher Immobilienmarkt. Im Zentrum steht dabei der Markt von Büro- und Ladenflächen.

Dabei sind zwei gegenläufige Trends zu beobachten: Grosse Dienstleistungsunternehmen ziehen von ihren Büros in der Innenstadt in grosse Neubauten in Zürich West oder Zürich Nord. An ihre Stelle treten im Zentrum kleinere Firmen. Bei den Ladenflächen ist die Bewegung umgekehrt: Grosse Ketten verdrängen die kleineren Läden von den zentralen Standorten.

Bei der Ausgestaltung der Mietpreise für Büros sind die Qualitäten des Standorts und der Liegenschaft wichtige Faktoren. Eine Rolle spielt aber auch, ob es in der Umgebung weitere Büroarbeitsplätze gibt: Je grösser die Masse an Bürolisten an einem Ort, desto höher sind die Mieten.

Weitere Meldungen:


– Der Basler Baudirektor Hans-Peter Wesens (SP) ist ein Freund von Buvetten, kleinen sommerlichen Gastrobetrieben auf Strassen und Plätzen. Insgesamt 14 solcher Buvetten sollen auf öffentlichem Grund entstehen - zwei davon schon 2012. Als Standort ist offenbar auch der Münsterplatz vorgesehen. Dagegen regt sich Widerstand, insbesondere von der Evangelisch-reformierten Kirche, die sich bereits 2010 gegen ein Pilotprojekt gewehrt hatte. «Unser Standpunkt bleibt unverändert», sagt Roger Thiriet, der Informationsbeauftragte der Kirche, heute in der «Basler Zeitung».


– Widerstand gibt es auch in Bern, und zwar gegen die Sunset-Lounge auf dem Dach des sanierten Hotels Schweizerhof. Sechs Einsprachen sind gegen das Gesuch eingegangen. Anwohner und Geschäftstreibende der Umgebung fürchten Lärmimmissionen durch die bis 0.30 Uhr geöffnete Bar. Darüber berichtet heute der «Bund».


– «Tages-Anzeiger» und «NZZ» berichten heute über die Pläne des Zürcher Zoos, eine Seilbahn von Stettbach zum Zoo-Eingang zu erstellen. Die kantonale Baudirektion hat einen Gestaltungsplan erlassen, der die Grundlagen für das Projekt definiert: Linienführung, Lage der Stationen, Position und Höhe der Masten. Einsprachen gegen das Projekt sind programmiert, insbesondere die Anwohner fürchten Mehrverkehr und beklagen die Verschandelung eines Naherholungsgebietes.


– «Tages-Anzeiger» und «Bund» erzählen eine Provinzposse aus der Metropole Mailand. Hier streiten sich die Regionalregierung (im 161 Meter hohen Palazzo Lombardia) und die Bank Unicredit (ab 2012 im Torre Garibaldi) um das Privileg des höchsten Gebäudes Italiens. Die Bank sagt, ihr Turm sei 230 Meter hoch, und somit der höchste. Falsch, sagt die Regionalregierung: Das Hochhaus sei bloss 152 Meter hoch, denn die Spitze dürfe nicht mitgezählt werden.

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen