Karte des Kantons Graubünden Fotos: Tschubby via Wikimedia

Graubünden will 30 Prozent

Der Grosse Rat im Kanton Graubünden hat gestern das kantonale Raumplanungsgesetz verabschiedet. Wer durch Einzonung seines Landes Gewinn macht, muss davon künftig 30 Prozent abliefern.

Der Grosse Rat im Kanton Graubünden hat gestern das kantonale Raumplanungsgesetz verabschiedet. «Er war dabei härter als Bern», schreibt die «Südostschweiz». Wer durch Einzonung seines Landes Gewinn macht, muss davon künftig 30 Prozent abliefern. Begründet wurde dies mit der besonderen Situation in Graubünden. «Wenigen Gemeinden, in welchen überhaupt noch Land eingezont werden kann, steht jene Mehrheit der Kommunen gegenüber, welche ihre Bauzonen in den kommenden Jahren markant verkleinern muss.» Sie sollen mit dem Geld aus der Mehrwertabgabe allfällige Auszonungskosten bezahlen können, so die Zeitung.

Weitere Meldungen:

– Der Churer Rossboden soll mit dem Innoqube zum Standort für innovative Ideen werden, berichtet die «Südostschweiz». Das 30 Millionen-Gebäude planen Bearth & Deplazes Architekten.

– Bis auf dem Mutachareal im Quartier Holligen in Bern die neue Überbauung steht, wird das Areal zwischengenutzt. »Das soll Identifikation schaffen und eine Besetzung verhindern», schreibt der «Bund».

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