Zürich West Fotos: westnetz.ch

Goldgrube Zürich-West

Immobilienunternehmen machten in Zürich-West satte Gewinne, der öffentlichen Hand blieben die Kosten für die Infrastruktur, sagt eine neue Studie.

Immobilienunternehmen machten in Zürich-West satte Gewinne, der öffentlichen Hand blieben die Kosten für die Infrastruktur. Dies sagt eine Studie des Mieterinnen- und Mieterverbands. Der «Tages-Anzeiger» berichtet in der heutigen Ausgabe. «Der Bodenpreis für unbebautes Land im Quartier Escher Wyss hat sich zwischen Mitte der 60er-Jahre und 2001 glatt verdreifacht, von 507 auf 1500 Franken pro Quadratmeter. Wer ein Areal zu verkaufen hatte, machte schöne Gewinne», schreibt der «Tagi». Sechs Unternehmen besitzten heute ein Viertel des ganzen Quartiers, wie die Studie des Inura-Zürich-Instituts zeige. Es handle sich um die vier grössten börsenkotierten Immobilienunternehmen der Schweiz (Allreal, PSP, SPS und Mobimo), um die Hardturm AG und Losinger Marazzi. Von den Immobilienfirmen wollte sich gestern niemand offiziell äussern, schreibt der «Tages-Anzeiger». Inoffiziell bezeichneten Branchenvertreter die Studie aber als «unsorgfältig», .

Zum Thema organisiert Hochparterre heute den Städtebaustammtisch «Immodorado Zürich-West».

Weitere Meldungen:

– «Mehr Charakter für die Strassen und Plätze»: Der Entwicklungsrichtplan für Basels Innenstadt ist ab heute einsehbar. Die «Basler Zeitung» berichtet.


– Das Schulhaus Blumenfeld in Zürich-Affoltern hat den Segen des Stadtparlaments. SVP, FDP und GLP brachten ihre Sparanträge nicht durch, berichtet der «Tages-Anzeiger».


– «Basels Wunsch nach einem Gegengewicht zur Top-Architektur»: Der Bahnhof SBB soll mit einem Park überdacht werden. Die «NZZ» berichtet.


– «Die Behauptung der Gegner, nachhaltige Spiele seien unmöglich, trifft nicht zu», schreibt die «NZZ» in einem Kommentar.

– Zunahme der Zersiedlung: Nur in Genf und Basel-Stadt hat sich das Verhältnis zwischen baulicher Streuung und Ausnützung in den letzten acht Jahren verbessert. Die «NZZ» informiert.

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