Die Planung für das Gaswerkareal neben der Aare verlaufe undurchsichtig. Fotos: Nicole Hametner

Gaswerkareal: Mehr Transparenz

In der Sitzung des Berner Stadterats waren sich für einmal alle einig, schreibt der «Bund»: Die Planung für das Gaswerkareal neben der Aare verlaufe undurchsichtig.

In der Sitzung des Berner Stadterats waren sich für einmal alle einig, schreibt der «Bund»: «Die Planung für das Gaswerkareal neben der Aare verlaufe undurchsichtig. Der «multi­nationale Baukonzern» Losinger Marazzi treffe mit dem Energieversorger EWB heimliche Vereinbarungen. Die Stadt tue so, als gehe sie das nichts an, obwohl EWB vollumfänglich im Besitz der Stadt Bern sei. Wahrscheinlich dürfe das Stadtberner Stimmvolk am Schluss nur noch Ja und Amen zum fertigen Projekt sagen, das sei Erpressung.» Wie man sich die neue Wohnüberbauung wünscht, war auch schon klar: Von linksgrüner Seite soll sie ein hoher ökologischer Baustandard auszeichnen und zur Hälfte von gemeinnützigen Bauträgern erstellt werden. «Seitens der SVP wurde geargwöhnt, dass das letzte ‹Filetstück› in Bern dazu dienen müsse, dass sich ein paar Linke Wohnungen an bester Lage günstig unter den Nagel reissen könnten», schreibt der «Bund».

Weitere Meldungen:


– Anwohner machen mobil gegen die geplanten Baustellen für die Erweiterung des Berner Hauptbahnhofs. Der «Bund» berichtet.
 
– Auch die Stadt Chur will billigen Wohnraum. Die «Südostschweiz» informiert über die Volksinitiative «Für mehr bezahlbaren Wohnraum». (Für Abonnenten)

– Die Zeit des Kongresshaus-Umbaus muss Zürich nutzen, um sein Kongressprofil zu schärfen. Der «Tages-Anzeiger» sammelt in einer Glosse erste Vorschläge.

– Die Basler Stadtgärtnerei startet die zweite Bauetappe des Erlenmattparks. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Pragmatisches Ja zur Energiewende: Der Ständerat lehnt am Montagabend Anträge gegen das Energiepakets deutlich ab, schreibt die «NZZ».
 

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