Die Ausstellung «The Walk» führt in den Untergrund der ETH Hönggerberg. Fotos: PD

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Die neuen Ausstellungsmacher beim GTA an der ETH Zürich gehen in den Untergrund: Ihre Schau «The Walk» führt in die Kellerräume der Hochschule, berichtet der «Tages-Anzeiger».

Die neuen Ausstellungsmacher am ETH-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) gehen in den Untergrund: Ihre Schau «The Walk» führt in die Kellerräume der Hochschule, berichtet der «Tages-Anzeiger». Damit weht ein frischer Wind durch die ETH. Es ist dies nämlich die erste Schau von Fredi Fischli und Niels Olsen, den neuen Leitern von GTA-Ausstellungen. Die beiden traten Anfang des Jahres in die Fussstapfen von ETH-Urgestein Philippe Carrart, der während 25 Jahren die Ausstellungsabteilung aufgebaut und eine Institution für Architekturvermittlung in der Schweiz geschaffen hat, die vor allem auf klassische Formate und grosse Namen setzte. Fischli und Olsen haben andere Pläne. Nicht Museum wollen sie sein, sondern Labor, das Diskussionen anstösst und Experimente wagt. Dazu will das Duo die Lehre und Forschung – insbesondere die Studenten – mit einbeziehen. «Wir sehen uns selber als Lernende, Fragende, nicht als Spezialisten, welche die Welt erklären», so die beiden. Und sie wollen das Spektrum öffnen Richtung Kunst, welche die Architektur kritisch hinterfragt.

Weitere Meldungen:


- Die Zukunft des Designomat ist ungewiss, schreibt die «NZZ». Zwar sind die Produkte aus dem Zigarettenautomaten beliebt, doch der Plattform für junge Gestalter geht das Geld aus.

- «24heures» zeigt einen Überblick über die Gebäude der Schweizer Botschaften weltweit.

- Ernst Hauri, Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen, spricht in der «NZZ» über die Probleme staatlicher Wohnbauförderung.

- Die Baustellen der Prestigemesse Baselworld sollen zukünftig streng kontrolliert werden, meldet die «BaZ».

- Die Stadt Zürich will für den Bau der Tramlinie nach Affoltern ein Haus abreisen. Nun werte sich der Eigentümer erfolgreich dagegen, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Über eine Studie zum Zukunftspotenzial des radialen Städtebaus berichtet die «NZZ».

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Kommentare

Gustav Sucher 11.10.2018 08:52
Hallo, es gibt eindeutig Probleme in staatlicher Wohnbauförderung. Generell ist alles was der Staat macht nicht für jeden gut. Es gibt die einen Leute, die Bauen können und eine Förderung bevorzugen würden. Und auf der Anderen Seite gibt es Leute, die nicht Bauen wollen und so überhaupt keinen Vorteil der Staatlichen Förderung haben. Danke für den Beitrag! https://www.energie-foerder-service.at/wohnbaufoerderung
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