Buchner Bründler Architekten erstellen die Überbauung an der Tièchestrasse: Visualisierung aus dem Wettbewerb.

FDP will höhere Bodenpreise für Genossenschaften

Die Stadtzürcher FDP stört sich an den «viel zu tiefen» Landpreisen, zu denen die Stadt ihr Land an Genossenschaften abgibt, meldet der «Tages-Anzeiger». Sie will den Bodenpreis für eine Überbauung an der Tièchestrasse verdoppeln.

Die Stadtzürcher FDP stört sich an den «viel zu tiefen» Landpreisen, zu denen die Stadt ihr Land an Genossenschaften abgibt, meldet der «Tages-Anzeiger». «An der Tièchestrasse in Wipkingen erhält eine Genossenschaft kommunalen Boden zu einem fünfeinhalbmal tieferen Betrag als ein privater Investor.» Die Bürgerlichen wollen den Bodenpreis heute im Gemeinderat verdoppeln. Damit gefährde die FDP das bewilligte Projekt mit 100 Wohnungen, kritisieren SP und Grüne. Für den «Tages-Anzeiger» ist klar: «Der Protest der Bürgerlichen trifft ins Leere.» Die Stadt subventionieren nicht, denn das Land sei praktisch abgeschrieben. Zudem bleibe ihr keine Wahl, nachdem sich das Stimmvolks für einen Drittel Genossenschaftswohnungen ausgesprochen habe. «Vor diesem Hintergrund verwundert es eher, dass Zürich sein Land an der Tièchestrasse auch für Eigentumswohnungen abgibt», meint die Zeitung.

Weitere Meldungen:


– «Sawiris-Leute bezahlen Urner Journalisten für PR-Texte», titelt der «Tages-Anzeiger». Redaktoren der beiden dominierenden Urner Zeitungen schreiben und fotografieren auch für eine Werbepublikation des Ferienorts in Andermatt.

– Winterthur will den Wohnungsbau weiter fördern, schreibt die «NZZ». Im Fokus stehen Teile des Zeughausareals, das Budepot Deutweg und ein Areal im Wülflinger Maienried.

– Der Kanton Bern sucht seit 2007 Abnehmer für seine Schlösser. Vier wurden bisher verkauft. «Der Bund» berichtet über «teuer erkaufte Glücksfälle».

– Am 3. März entscheiden die Waadtländer über den Umbau des Parlamentes in Lausanne. Sein Dach sorgt für Unmut. Das Parlament will es nun anpassen, um es der Bevölkerung schmackhaft zu machen. Die «24 heures» berichtet.

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