Le Corbusier in Stockholm, Sweden, 1933 Fotos: Wikimedia

Faschismusverdacht gegen Le Corbusier

Anlässlich des 50. Todestags von Le Corbusier werfen drei Bücher ein kritisches Licht auf das Verhältnis des Architekten zum Faschismus. Die «NZZ» hat sie gelesen.

Anlässlich des 50. Todestags von Le Corbusier werfen drei Bücher ein kritisches Licht auf das Verhältnis des Architekten zum Faschismus. Die «NZZ» hat sie gelesen. Der Übervater der modernen Architektur sei Faschisten sehr nahe gestanden, wo nicht gar selber einer gewesen, schreiben die Autoren der Neupublikationen. «Vielen Schriften und Projekten Le Corbusiers eigne eine sozialhygienische Dimension. Sie sähen die Stadt als einen biologischen Organismus an, den es von faulen, ja giftigen Zellen zu befreien und auf maximale Leistung zu trimmen gelte. Individuen würden zu diesem Zweck in Gruppen eingeteilt, welche räumlich segregierte Wohn- und Arbeitsviertel zugewiesen bekämen. Gegebenenfalls könnten die überzähligen Armen, Sterilen und Parasitären auch ausgeschafft werden – aufs Land, in sogenannte ‹fermes radieuses›.»

Weitere Meldungen:


– Das Referendum gegen die Limmattalbahn zwischen Zürich-Altstetten und Killwangen (AG) ist heute Nachmittag eingereicht worden. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Die Game-Evolution made in Zurich: In einem gemeinschaftlichen Projekt haben ETH und die Hochschule der Künste Computerspiele entwickelt. Der «Tages-Anzeiger» informiert.

– «Eine Idee aus Deutschland mit metropolitaner Strahlkraft»: Die «NZZ» berichtet zum 25-jährigen Jubiläum der Zürcher S-Bahn.

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