Das Rotterdamer Architekturbüro MVRDV plant in Mannheim ein buntes Quartier.

Farbenfrohe Fertighäuser von MVRDV

Das Rotterdamer Architekturbüro plant in Mannheim ein buntes Quartier. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Ausserdem in der Presse: Stahlstangen stabilisieren Bierhübelistutz und St.Gallens Wohnraumstrategie.

«Inmitten der Klimakatastrophe und der scheinbar von absolut nichts aufzuhaltenden Asphaltierung kompletter Landstriche wirkt das Einfamilienhaus, zumindest in Innenstadtnähe, wie aus der Zeit gefallen. Weil es zu viel Platz, Ressourcen und Energie braucht.» So der «Tages-Anzeiger» heute. Die Häuser, die das Rotterdamer Architekturbüros MVRDV für den deutschen Projektentwickler Traumhaus entwickelt hat, sähen jedoch «so ganz anders aus als die schlüsselfertigen weissen Kisten, die ihren Kunden als vermeintliche Häuser ihrer Träume angedreht werden.» Das fange bei den Fassaden an, die aus Holz, Stein oder begrünt sein können. Es stünden unterschiedliche Hausgrössen, Dachformen und Erdgeschosse zur Auswahl, es gebe freie Erdgeschosse und viele Farben. In neun Monaten soll im neuen Mannheimer Stadtteil Franklin «ein buntes Viertel» aus 61 Traumhäusern entstehen. Für MVRDV eine Art Expo-Dorf, das zeigen soll, was möglich wäre, wenn man mehr Freiheiten lässt, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Weitere Meldungen:

– «Stahlstangen stabilisieren Bierhübelistutz»: Der Hang unterhalb des Bierhübeli in Bern ist seit drei Jahren in «leichter Bewegung». Nun musste die Strasse wegen der riesigen Bahnhof-Baustelle gesichert werden. Der «Bund» berichtet.

– «In der Stadt St.Gallen gibt es ausreichend günstigen Wohnraum»: Die Wohnraumstrategie und die Liegenschaftenstrategie, die gerade in Arbeit ist, bilden die Grundlage für den Postulatsbericht des St.Galler Stadtrats. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– «Gasthaus Zur Alten Post wird nach sanfter Renovation wiedereröffnet»: Architekt Kurt Rohner gelang es unter Beizug der kantonalen Denkmalpflege, den besonderen Charme der altehrwürdigen Gaststube in Rheineck (SG) beizubehalten, schreibt das «St.Galler Tagblatt».

– «Unwetter im Baselbiet kosten die Gebäudeversicherung Millionen»: Die diesjährigen Hochwasser verursachten in Baselland die dritthöchste Schadenssumme seit 14 Jahren. Die «Basler Zeitung» berichtet.

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