Anzeige

Nachrichten durchsuchen

Wettbewerbe

Für mehr Städtebau und den Wettbewerb der Ideen

weiterlesen für Abonnenten

Wettbewerbe

Wie hältst Du's mit dem Städtebau?

weiterlesen

Jakobs Notizen

Brückenbauen, lächeln und Recht haben

weiterlesen für Abonnenten

Design

Pa-dong! Bergers im Museum

weiterlesen für Abonnenten

Presseschau

Der Überbrücker

weiterlesen

Anzeige

Anzeige

Fassadenaward ‹Prixforix 2018›

Themenhefte

Vom Schul- zum Lernhaus

Themenhefte

Nachrichten

Presseschau

Hayati Tabanlıoğlu, Atatürk Kültür Merkezi, İstanbul 1969-1977 (Foto: SALTOnline via commons.wikimedia.org)
Hayati Tabanlıoğlu, Atatürk Kültür Merkezi, İstanbul 1969-1977 (Foto: SALTOnline via commons.wikimedia.org)

Presseschau

Fällt das Atatürk-Kulturzentrum?

Text: Palle Petersen / 21.12.2017 09:00


Das Atatürk-Kulturzentrum sei «nicht nur ein Gebäude, sondern auch Teil der städtischen Erinnerungskultur, [...] einer Stadtgeschichte, die die AKP verrotten lässt.» Das sagt der Filmemacher und -kritiker Necati Sönmez in der ‹NZZ›. Was ihn wütend macht: Präsident Erdogan möchte das «Symbol der säkularen Türkei» abreissen lassen und stattdessen ein neues Kulturzentrum bauen. Dieses solle dem ganzen Volk offen stehen, statt nur der Elite. «Glatte Lüge», ärgert sich Sönmez, denn just Erdogans Regierungspartei AKP habe weite Teile der Stadt «in Konsumtempel verwandelt». Kinos und Theater seien reihenweise verschwunden. Die ‹NZZ› breitet die ganze Tragödie von Zensur und Repression aus, in der Politik wie in der Kultur. Was sie vergisst: Das ‹Atatürk Kültür Merkezi› wurde zwischen 1969 und 1977 von Hayati Tabanlıoğlu erbaut, einem Schüler von Emin Onat und Paul Bonatz. Es ist nicht nur ein Symbol des Kemalismus und des Aufbruchs der Türkei, sondern auch ein städtebaulicher Fokuspunkt des Taksim-Platzes und eine erst 2008 sanierte Ikone der türkischen Nachkriegsmoderne.

Weitere Meldungen:


– Ist der Gaming-Sektor das neue Nokia? Dieser Frage geht die ‹NZZ› nach, denn in den letzten fünf Jahren haben sich die Umsätze in der Finnischen Gaming-Industrie verzehnfacht. Tendenz ungebrochen und Chinas gigantischer Markt lockt.

– «Museen bekommen mehr Freiheit», titelt die ‹Basler Zeitung› über die neue Museumsstrategie des Kantons Basel-Stadt. Doch eigentlich ist sie anderer Meinung und kommentiert: «Mutlos und ungemein konservativ».

– Seit drei Jahren bekämpfen sich das Management und die Familienergeben im Baustoffkonzern Sika. Die ‹Luzerner Zeitung› sieht das Unternehmen «am Scheideweg» und breitet ganzseitig aus, wieso 2018 entscheidend wird.

– «Frisches Geld für Nüssli-Rettung», titelt das ‹St. Galler Tagblatt›. Weil von den USA noch 15 Millionen Franken für den Pavillon an der Expo 2015 in Mailand fehlen, geriet die Nüssli-Gruppe in Schieflage. Nun konnte der Thurgauer «Hidden Champion» für temporäre Bauten 20 Millionen Franken Kapital aufnehmen.

RSS-Feed Artikel drucken

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben
   

Name*

 

E-Mail* (wird nicht angezeigt)

 

URL*

 

Kommentar*

 
  Bitte geben Sie das unten angezeigte Wort ein:


(Ich kann das Wort nicht lesen)

 
https://www.hochparterre.ch/nachrichten/presseschau/blog/post/detail/faellt-das-atatuerk-kulturzentrum/1513843483/