Eine dezentrale Landesaustellung für die Schweiz?

«Expo ohne zeitliche Eingrenzung»

Die nächste Landesausstellung hat eine unklare Gestalt. Die «NZZ» berichtet. Ausserdem in der Presse: Umweltvorstehende von Zürich und Winterthur im Interview und nachhaltige Outdoor-Kleidung aus der Schweiz.

Vor fünf Jahren hat die Bevölkerung der Kantone St. Gallen und Thurgau die Pläne für eine Landesausstellung in der Ostschweiz an der Urne verworfen, schreibt die «NZZ» heute: «Die Kritiker, die im Vorfeld der Abstimmung argumentiert hatten, die Idee einer Landesausstellung sei überholt, sahen sich bestätigt.» Aus dem Scheitern der Ostschweizer ist das Projekt «Nexpo» geboren.  Die «Nexpo» soll partizipativ, dezentral und ohne klare zeitliche Eingrenzung stattfinden. Auf einer digitalen Plattform sollen die Einwohnerinnen und Einwohner «Ideen und Projekte des Zusam­men­lebens in Zeiten von Globa­li­sierung, Digita­li­sierung, Klima­wandel und Migration» entwickeln, die dann 2028 in der ganzen Schweiz gezeigt werden sollen. Noch planen die Expo-Macher ohne finanzielle und organisatorische Unterstützung des Bundes, schreibt die Zeitung. «2017 hatte der Bundesrat den Ostschweizern eine finanzielle Beteiligung von maximal 50 Prozent der Gesamtkosten und höchstens 1 Milliarde Franken in Aussicht gestellt. Ob diese Vorgabe auch für ein neues Projekt Gültigkeit hat, ist offen.»

Weitere Meldungen:

–  «Nichtstun ist für Städte keine Option»: Nach der verlorenen Abstimmung über das CO-Gesetz gehen die Umweltvorstehenden Andreas Hauri, Zürich, und Katrin Cometta, Winterthur, in die Offensive. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «50-mal teurer, dafür Swiss made und öko»: Die Schweizer Marke Rotauf will Outdoor-Kleidung nachhaltiger machen und diese in der Schweiz produzieren, schreibt der «Bund».

– «Die SBB intervenierten bei einem Alterszentrumprojekt in Kaiseraugst»: Alternativ-Zugangswege mussten zugesichert werden, damit die Bahn auf drei oder vier Spuren ausgebaut werden kann. Die «Basler Zeitung» berichtet.

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