Das Gebäude von 1869 sei unansehnlich, findet die EVP: Kaserne in Zürich. Fotos: Roland zh via Wikimedia

EVP will Kaserne abbrechen

Die Evangelische Volkspartei will aus dem Kasernenareal in Zürich einen Stadtpark machen, meldet der «Tages-Anzeiger». Sie hat ein Postulat eingereicht, um die Kaserne abzureissen.

Die Evangelische Volkspartei will aus dem Kasernenareal in Zürich einen Stadtpark machen, wenn Polizei und Justiz ausgezogen sind, meldet der «Tages-Anzeiger». Sie hat im Kantonsrat und im Gemeinderat ein Postulat eingereicht mit der Aufforderung, die Kaserne abzureissen. Es sei ein schlecht gebautes, unansehnliches Gebäude, das nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand umgenutzt werden könnte, steht in der Begründung. In dieser Gegend brauche es weder weitere Wohnungen noch Verwaltungsgebäude, so die Partei. Vielmehr fehle es an Grünraum. «Die EVP greift damit ihre Idee wieder auf, die sie 1978 mit einer kantonalen Initiative vor Volk brachte, jedoch mit 133'000 zu 152'000 scheiterte», so der «Tages-Anzeiger». In der Stadt wurde die Initiative hingegen angenommen.

Visionen zum Kasernenareal aus über 80 Jahren in unserer Bildergalerie

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– Der Jury des Wettbewerbs für das Kunstmuseum in Chur war bewusst, dass das Siegerprojekt auf die vorgeschriebene geschützte Anlieferung verzichtet hatte, berichtet die «Südostschweiz». Den Verstoss taxierte das Gremium aber nicht als Grund, das Projekt auszuschliessen. Der Kanton Graubünden will sich während der laufenden Untersuchungen nicht zu den Vorwürfen äussern.

– Die Soziologin Saskia Sassen spricht mit der «Wochenzeitung» über die wichtigen Finanzzentren und ihre Architektur. «Die Global City ist ein brutaler Ort», so die Amerikanerin.

– Lithographien und Gemälde von Le Corbusier aus sieben Schaffensjahren sind seit Mittwoch im Architekturmuseum der TU München zu sehen, schreibt die «Basler Zeitung».

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