Ersatzneubau schürt Bodenpreise

Seit 2005 sind die Bodenpreise im Kanton Zürich um rund 20 Prozent gestiegen. «Das hat auch damit zu tun, dass Baulandreserven seltener und Ersatzneubauten häufiger werden», schreibt die «NZZ».

Der Anstieg der Bodenpreise zeige, dass die bauliche Verdichtung «Drive bekommen» habe, meint Urs Rey vom Statistischen Amt des Kantons. Da Bauland immer knapper wird, gewinnen unternutzte Parzellen an guten Lagen an Attraktivität. «In allen Gebieten des Kantons liegen die Preise für Abbruchliegenschaften um 50 bis 65 Prozent höher als bei unbebautem Land», so die «NZZ». Dennoch habe der Kauf solcher Liegenschaften deutlich zugenommen. Während vor zehn Jahren auf 1000 Quadratmeter Bauland 60 Quadratmeter Abbruchliegenschaften kamen, sind es heute 300. Wer sich ein genaueres Bild der Entwicklung machen will, kann auf der Webseite des Statistischen Amtes die Bodenpreise bis ins Jahr 1974 zurückverfolgen.

Weitere Meldungen:


– Ersatzneubau auf Stadtgebiet: Die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich will ihre 90-jährige Siedlung Balberstrasse in Zürich Wollishofen durch einen Neubau ersetzen. Raumfindling Architekten haben den Wettbewerb dafür gewonnen, meldet die «NZZ».

– Die «NZZ» hat sich das neue Wipo-Verwaltungsgebäude von Stefan Behnisch beim Place des Nations in Genf angeschaut. «Es erweist sich als beispielhaft für die Baukultur des internationalen Genf», meint die Zeitung.

– Herzog & de Meuron bauen ein Naturbad: Die Gemeinde Riehen hat das Baugesuch für ein neues Schwimmbad eingereicht, das mit einem Regenerationsbecken gefiltert wird. Es soll laut der «Basler Zeitung» im Sommer 2013 stehen.

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